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Förderung

Das Leopoldina-Förderprogramm

Das Leopoldina-Förderprogramm

Das „Leopoldina-Förderprogramm“ wurde 1997 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegt und wird seitdem von der Akademie betreut. Seit 2009 ist es im institutionellen Haushalt der Akademie verankert und wird vom BMBF und dem Land Sachsen-Anhalt gemeinsam getragen. Es stellt einen Beitrag der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Eliteförderung künftiger Generationen dar.

Das Programm besteht aus vier Elementen:

  • dem Leopoldina-Postdoc-Stipendium,
  • der Nachförderung nach Ablauf des Stipendiums,
  • dem Rückkehrer-Stipendium und
  • einem Mentoring-Programm.

Das „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ wird an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben.

Die Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Personen, denen ein Forschungsprojekt bewilligt wird, können dieses an renommierten Forschungsstätten durchführen, in der Regel im Ausland, und erhalten dafür ein Postdoc-Stipendium. Bewerberinnen und Bewerber aus Österreich und der Schweiz können nur bei einem Aufenthalt in Deutschland unterstützt werden.

Der Aufenthalt am Gastinstitut ist in der Regel für zwei, in Ausnahmefällen auch für drei Jahre möglich. Es wird erwartet, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre Qualifikation hier einbringen.

Die „Nachförderung“ beginnt mit Ablauf des regulären Förderzeitraumes und dauert fünf Jahre. In diesem Zeitraum können Ehemalige in begrenztem Umfang mit Sachmitteln unterstützt werden. Mit der persönlichen Nachbetreuung können ehemalige Stipendiaten beispielsweise mit Sach- und Reisebeihilfen zur Präsentation von Ergebnissen aus der Postdoc-Förderung unterstützt werden.

Das „Rückkehrer-Stipendium“ ist für ausgewählte exzellente Stipendiaten der Leopoldina vorgesehen. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland erleichtert es den Stipendiaten die Wiedereingliederung in die deutsche Wissenschaft. Nötigenfalls wird eine zeitlich begrenzte Überbrückung bis zu einem längerfristigen Arbeitsverhältnis gewährt.

Im „Mentoring-Programm“ stehen fachlich nahestehende Mitglieder der Akademie für eine individuelle Betreuung der geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten im Ausland sowie die Rückkehrer als Mentoren zur Verfügung. Die Mentoren sind durch individuelle Beratung und Hinweise auf Kontaktpersonen an Instituten und in der Industrie mittel- und unmittelbar behilflich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt „Leopoldina-Förderprogramm“.

Die zur Verfügung stehenden Zuwendungen erlauben es, jährlich etwa 35 Leopoldina-Postdoc-Stipendien zu finanzieren. Etwa 20 Stipendien werden pro Jahr neu vergeben.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

PD Dr. Andreas Clausing

Koordinator des Förderprogrammes

Tel. 0345 - 47 239 - 150
Fax 0345 - 47 239 - 139
E-Mail andreas.clausing @leopoldina.org

VERANSTALTUNGEN