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Human Rights Committee (HRC) der Leopoldina

Wissenschaft braucht Freiheit. Die Leopoldina ist Mitglied im International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies, das sich für verfolgte Wissenschaftler einsetzt. Sie hat ein eigenes Human Rights Committee eingesetzt, das sich mit Menschenrechten und bioethischen Fragestellungen in der Wissenschaft befasst.

Das Human Rights Committee (HRC) wurde 2001 gegründet und besteht aus Mitgliedern der Leopoldina aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Vorsitz führt derzeit Professor Hans-Peter Zenner. Im Jahr 2003 trat das HRC dem International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies (The H.R. Network) bei. Im Rahmen dieses Netzwerks unterstützt das HRC Wissenschaftler, Studenten und ihre Anwälte in aller Welt, die Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, zumeist durch Briefe an hochrangige Staatsvertreter und in geringerem Maße durch Gefängnisbesuche.

In einigen Fällen hat das HRC medizinische Unterstützung für schwer verwundetes syrisches medizinisches Personal organisiert, das in deutschen Universitätskliniken behandelt wurde.

Das HRC veranstaltet in regelmäßigen Abständen das Symposium “Human Rights and Science”, bei dem Menschenrechtsaspekte und bioethische Fragen in der Wissenschaft ebenso diskutiert werden wie Fälle von Wissenschaftlern, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind.

Mitglieder des HRC

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Jan Nissen

Referent der Abteilung Internationale Beziehungen

Tel. 0345 - 47 239 - 834
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail jan.nissen @leopoldina.org

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