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European Academies Science Advisory Council (EASAC)

European Academies Science Advisory Council (EASAC)

Die Nationalen Wissenschafts-Akademien der Länder der Europäischen Union haben sich 2001 im European Academies‘ Science Advisory Council (EASAC) zusammengeschlossen. EASAC, als Beratungskomitee der europäischen Wissenschaftsakademien, erarbeitet Stellungnahmen, Berichte und populärwissenschaftliche Schriften zu aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen in den Bereichen Energie, Umwelt und Biowissenschaften und richtet diese an die Institutionen der EU.

Die Anregungen für die Themen kommen aus den Akademien selbst oder werden von Institutionen wie EU-Kommission und EU-Parlament an EASAC herangetragen. Die Stellungnahmen der vergangenen drei Jahre thematisierten u.a. Neonikotinoide, Fracking, Antibiotikaresistenzen, Kernbrennstoffentsorgung, extreme Wetterereignisse in Europa und genmodifizierte Getreidesorten. Mehr Informationen zu EASAC sind auf www.easac.eu zu finden.

Im August 2015 wurde mit der EASAC Senior Advisory Group ein beratendes Gremium geschaffen, das Themen und die Einbindung von EASAC in die wissenschaftsbasierte Politikberatung in der EU-Kommission diskutiert. Mitglieder der Gruppe sind Professor Dame Anne Glover, ehemals Chief Scientific Advisor des Präsidenten der EU-Kommission, Professor Jules Hoffmann, Nobelpreisträger, ehemaliges Mitglied des EASAC Council und Mitglied der Leopoldina, Professor Joaquin Almunia, Ökonom und ehemaliger Vizepräsident der EU-Kommission, und Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagen Stiftung.

EASAC Präsidium (v.l.n.r.): Professor Loucas Christophorou (Vizepräsident), Professor Sir Martyn Poliakoff (Vizepräsident), Professor Jos van der Meer (Präsident), Professor József Pálinkás (Vizepräsident), Professor Thierry Courvoisier (Vizepräsident). Foto: © Hungarian Academy of Sciences.

EASAC Präsidium (v.l.n.r.): Professor Loucas Christophorou (Vizepräsident), Professor Sir Martyn Poliakoff (Vizepräsident), Professor Jos van der Meer (Präsident), Professor József Pálinkás (Vizepräsident), Professor Thierry Courvoisier (Vizepräsident). Foto: © Hungarian Academy of Sciences.

Geschäftsstelle von EASAC an der Leopoldina

Im Jahr 2010 hat EASAC seine Geschäftsstelle von der britischen Royal Society an die Leopoldina verlegt. Seitdem werden viele EASAC-Aktivitäten maßgeblich von der Leopoldina unterstützt. Mitglieder der Leopoldina sind in den drei Steering Panels (Beratergruppen für die Themenbereiche Energie, Umwelt und Lebenswissenschaften) und allen laufenden Arbeitsgruppen von EASAC vertreten. EASAC-Veranstaltungen mit den Vertretern der EU-Nationalakademien finden oft an der Leopoldina statt. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens von EASAC, am 7. November 2011 im Palais des Académies in Brüssel, wurde die Festrede von Bundesministerin Annette Schavan gehalten.

Die Geschäftsstelle von EASAC ist verantwortlich für Organisation und Inhalt der Sitzungen aller Gremien, Beratungs- und Arbeitsgruppen von EASAC. Die Geschäftsstelle ist außerdem in engem Kontakt mit IAP, dem globalen Zusammenschluss der Wissenschaftsakademien, dessen europäisches Netzwerk EASAC ist. Des Weiteren arbeitet die Geschäftsstelle am Dialog mit den Politikern der EU und wird darin von einem Brüsseler EASAC-Büro unterstützt, das bei den Königlich-Belgischen Akademien angesiedelt ist.

Weiterführende Informationen

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Christiane Diehl

Stellv. Leiterin: IAP und NASAC; Leiterin der EASAC-Geschäftsstelle

Tel. 0345 - 47 239 - 831
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail christiane.diehl @leopoldina.org

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