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Politikberatung der G8-Akademien

Politikberatung der G8-Akademien

G8 Science Meeting, London, 12. Juni 2013. Bild: Royal Society.

Ein wichtiges Mittel, die gebündelte internationale wissenschaftliche Expertise in den konkreten politischen Verständigungsprozess einzubringen, ist die Begleitung der jährlichen G8-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der acht größten Wirtschaftsnationen der Welt.

Die nationalen Wissenschaftsakademien der G8-Staaten befassen sich im Vorfeld jeweils mit drängenden Fragen, die im Zusammenhang mit der Agenda der G8 stehen, aber thematisch darüber hinausgehen und multilateral angegangen werden müssen. So brachten die Akademien u.a. zum Treffen der G8 im Jahr 2007 in Heiligendamm unter Federführung der Leopoldina Empfehlungen zur Nachhaltigkeit, zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz in den politischen Beratungsprozess ein.

Die Empfehlungen der Akademien werden jeweils im Vorfeld der Gipfeltreffen veröffentlicht und fließen in den nationalen politischen Abstimmungsprozess ein. Der Tendenz, angesichts zunehmender globaler Interdependenzen den Kreis der an den Gipfeltreffen beteiligten Staaten auszudehnen, wird auch von den Akademien Rechnung getragen. So beteiligten sich in den vergangenen Jahren neben den Akademien der G8-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland und den USA, auch Akademien u.a. Südafrikas, Brasiliens, Indiens und Mexikos an der Erstellung von wissenschaftlichen Empfehlungen.

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Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen

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