Die nationalen Akademien der G8-Staaten befassen sich im Vorfeld jeweils mit drängenden Fragen, die im Zusammenhang mit der Agenda der G8 stehen, aber thematisch darüber hinausgehen und multilateral angegangen werden müssen. So brachten die nationalen Akademien zum Treffen der G8 im Jahr 2007 in Heiligendamm unter Federführung der Leopoldina Empfehlungen zur Nachhaltigkeit, zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz in den politischen Beratungsprozess ein.
Die Empfehlungen der Akademien werden jeweils im Vorfeld der Gipfeltreffen veröffentlicht und fließen in den nationalen politischen Abstimmungsprozess ein. Der Tendenz, angesichts zunehmender globaler Interdependenzen den Kreis der an den Gipfeltreffen beteiligten Staaten auszudehnen, wird auch von den Akademien Rechnung getragen. So beteiligten sich im Jahr 2011 neben den Akademien der G8-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland und den USA auch die Akademien Südafrikas, Brasiliens, Indiens, Mexikos und des Senegal an Empfehlungen zu den Themen „Wasser und Gesundheit“ und „Erziehung“.
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