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Alastair Compston zum Fellow der Royal Society gewählt

Der Neurowissenschaftler Alastair Compston, Professor für Neurologie an der Cambridge University und Leopoldina-Mitglied, ist zum Fellow der Royal Society gewählt worden. Compston hat sich vor allem mit der Erforschung und Behandlung der Krankheit Multiple Sklerose einen Namen gemacht. Zugleich wurden mit dem Mathematiker Gerd Faltings und dem Paläogenetiker Svante Pääbo zwei Leopoldina-Mitgliedern zu auswärtigen Mitgliedern der Royal Society gewählt.

Alastair Compston erwarb 1979 den Ph.D. in Medizin an der University of London und war von 1982 bis 1989 zunächst 1982 Consultant, dann Professor für Neurologie an der University of Wales. Seit 1989 ist er Professor für Neurologie, Leiter des Department of Clinical Neurosciences und Co-Chair von Cambridge Neuroscience an der University of Cambridge.

Compston hat das Verständnis der Pathogenese der Multiplen Sklerose entscheidend vorangebracht und Behandlungsstrategien entwickelt. So hat er Alemtuzumab als hocheffektives Mittel in der Behandlung etabliert. Seit den 1970er Jahren und seit 2002 als Partner des von ihm mitgegründeten International Multiple Sclerosis Genetics Consortium hat er zahlreiche Gene identifiziert, die zur Prädisposition für Multiple Sklerose beitragen. Compston ist seit 2008 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Mikrobiologie und Immunologie.

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