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Alfons Labisch zum Ehrenprofessor der Beijing Foreign Studies University ernannt

Alfons Labisch zum Ehrenprofessor der Beijing Foreign Studies University ernannt

Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch und Prof. Peng Long. Foto: BFSU

Der Historiker und Mediziner Alfons Labisch, emeritierter Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Leopoldina-Mitglied, ist zum Universitätsprofessor honoris causa ernannt worden. Der Rektor der Beijing Foreign Studies University, Peng Long, überreichte Labisch die Auszeichnung am 5. Dezember 2016 in Peking. Eine Professur ehrenhalber ist die höchste akademische Auszeichnung der BFSU.

Alfons Labisch forscht zur Sozialgeschichte der Medizin und des öffentlichen Gesundheitswesens sowie zur Geschichte des Verhältnisses von Gesundheit, Medizin und Gesellschaft. Zudem interessiert er sich für die Geschichte des Wissenstransfers zwischen Europa und Asien. Diesen internationalen Schwerpunkt forciert er auch als Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats des Leopoldina-Studienzentrums.

Labisch studierte Geschichte, Sozialwissenschaften, Philosophie, Latein und Medizin an der RWTH Aachen und der Universität Köln, wurde in Geschichte und in Medizin promoviert und habilitierte sich für das Fach Neuere und Neueste Geschichte. Von 1979 bis 1991 Professor für Gesundheitspolitik und Medizinsoziologie an der Universität Gesamthochschule Kassel und zugleich praktizierender Arzt, war er von 1991 bis 2015 Professor für Geschichte der Medizin und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Alfons Labisch ist seit 2004 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Wissenschafts- und Medizingeschichte.

Die Beijing Foreign Studies University, eine Sprachenhochschule für Diplomaten, ist Partneruniversität der Universität Düsseldorf, Rektor Peng Long ist stellvertretender Vorsitzender des Düsseldorfer Konfuzius-Instituts. Das Institute for Global History der Beijing Foreign Studies University hat seit langem enge Verbindungen zu Labischs Düsseldorfer Institut; Prof. Li Xuetao, Direktor des Institute for Global History der BSFU, und Prof. Zhang Baichun, Direktor des Instituts für die Geschichte der Naturwissenschaften der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, haben zudem mehrfach am Leopoldina-Studienzentrum vorgetragen. Labisch selbst ist u.a. seit 2015 als Kulturberater am Confucius Research Institute Qufu aktiv.

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