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Reinhard Jahn erhält Balzan-Preis für Neurowissenschaften

Der Biochemiker Reinhard Jahn, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und Leopoldina-Mitglied, erhält den Balzan-Preis 2016 im Fach Molekulare und zelluläre Neurowissenschaften. Damit werden seine Forschungen zur Signalübertragung im Nervensystem gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit 750.000 Schweizer Franken dotiert.

Reinhard Jahn untersucht, wie sich Nervenzellen verständigen und auf welchen molekularen Mechanismen dies beruht. Jahn interessiert sich für die Fusion biologischer Membranen, besonders die Membranen der synaptischen Vesikel, die Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, an Nervenzellen abgeben, wenn sie mit den Nervenzellen verschmelzen.

Reinhard Jahn studierte Biologie und Chemie und wurde 1981 in Göttingen promoviert. Nach Postdoc-Aufenthalten an der Yale University und der Rockefeller University in den USA war er zunächst Nachwuchsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Ab 1991 lehrte er an der Yale University, seit 1997 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen. Reinhard Jahn ist seit 2004 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Biochemie und Biophysik.

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