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Klaus Müllen erhält Hermann-Staudinger-Preis der GDCh

Der Chemiker Klaus Müllen, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und Leopoldina-Mitglied, erhält den Hermann Staudinger-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Er wird damit für seine Arbeiten zur Synthese von unkonventionellen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und für sein Engagement für das Fachgebiet der Makromolekularen Chemie geehrt. Die Auszeichnung wird ihm am 11. September 2016 in Halle (Saale) überreicht.

Klaus Müllen forscht auf dem Gebiet der Polymerchemie. So entwickelte er Polymere für organische Leuchtdioden und untersuchte die Anwendung von Graphenfilmen in der Energieerzeugung und -speicherung.

Müllen studierte Chemie in Köln, wurde 1971 in Basel promoviert und habilitierte sich 1978 an der ETH Zürich. Zunächst Professor in Köln, war er von 1984-1989 Professor in Mainz und dort von 1989 bis 2016 Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung. 2008-2009 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) sowie 2013-2014 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GdNÄ). Müllen wurde vielfach für seine richtungsweisenden Arbeiten ausgezeichnet. Er ist seit 1999 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Chemie.

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