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Michael Stolleis in den Orden Pour le Mérite aufgenommen

Der Jurist und Rechtshistoriker Michael Stolleis, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt und Mitglied der Leopoldina, ist in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen worden. Die Auszeichnung wurde ihm am 31. Mai 2015 in Berlin verliehen. Mit Michael Stolleis wurde auch der Kunsthistoriker Horst Bredekamp, ebenfalls Mitglied der Leopoldina, in den Orden aufgenommen.

Michael Stolleis studierte Rechtswissenschaft in Heidelberg und Würzburg, wurde in München promoviert und habilitierte sich ebendort. Von 1975 bis 2006 war er Professor für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und bis 2009 Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte. Zu Stolleis’ Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte des öffentlichen Rechts und die Geschichte des Sozialrechts sowie das Recht zur Zeit des Nationalsozialismus. Er wurde 1991 mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet und ist Träger mehrerer Ehrendoktorwürden. Michael Stolleis ist seit 2004 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Kulturwissenschaften.

Der Orden Pour le mérite wurde 1740 von Friedrich dem Großen gestiftet und 1842 von König Friedrich Wilhelm IV. um eine Klasse für Verdienste um Wissenschaften und Künste ergänzt. Nach den Statuten können jeweils höchstens 40 deutsche und ausländische Männer und Frauen Mitglieder sein. Der Orden steht unter dem Protektorat des Bundespräsidenten.

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