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Prof. Dr.

Angelika Steger

Wahljahr: 2007
Sektion: Informationswissenschaften
Stadt: Zürich
Land: Schweiz
Cv Angelika Steger - Deutsch (Pdf)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Informatik, Algorithmen, Graphentheorie, Kombinatorik

Angelika Steger ist eine deutsche Mathematikerin und Informatikerin. Ihre Forschungsinteressen sind die Grundlagen der Informatik, insbesondere effiziente Algorithmen, Graphentheorie, Analyse diskreter Strukturen und kombinatorische Optimierung.

Die Schwerpunkte der Arbeiten von Angelika Steger liegen in der Diskreten Mathematik und den Grundlagen der Informatik. Hierbei stehen probabilistische Fragestellungen im Zentrum. Wesentliche Beiträge sind die Entwicklung von Methoden für die Analyse typischer Elemente von kombinatorischen Klassen mit strukturellen Nebenbedingungen. Anwendungen in der Informatik finden sich in ihren Arbeiten zur Lastbalancierung und der Average‐Case‐Analyse von Algorithmen.

Neben theoretischen Fragen beschäftigt sich Angelika Steger mit der Entwicklung effizienter Algorithmen zur Lösung besonders herausfordernder praktischer Probleme. So entwickelte sie an der TU München einen Prototypen für die Rekonstruktion zerrissener Unterlagen der Staatssicherheit der DDR.

Werdegang

  • seit 2003 Professorin für Informatik an der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) Zürich, Schweiz
  • 1996‐2003 Professorin für Theoretische Informatik an der Technischen Universität München
  • 1995 Annahme des Rufes auf eine Professur für Diskrete Mathematik an der Universität Duisburg
  • 1994‐1995 Lehrstuhlvertretung an der Universität Kiel
  • 1994 Habilitation in Informatik an der Universität Bonn
  • 1990 Promotion in Informatik an der Universität Bonn
  • 1985 Master of Science, State University of New York, Stony Brook, USA
  • 1981‐1985 Studium der Mathematik an den Universitäten Freiburg, Heidelberg und an der State University of New York, Stony Brook, USA

Funktionen

  • seit 2015 Co‐director of Society in Science: The Branco Weiss Fellowship
  • 2005‐2013 Mitglied des Forschungsrates des Schweizer Nationalfonds
  • 2004‐2008 Mitglied der Planungskommission der ETH Zürich
  • 2004‐2008 Mitglied der Auswahlkommission der Koerber‐Stiftung
  • 1999‐2003 Stellv. Vorsitzende des Akademischen Senates der TU München

Projekte

  • 2003‐2006 Projekt „Average‐Case Analyse von Algorithmen“
  • 2000‐2003 Projekt „Rekonstruktion der Stasi‐Akten, Entwicklung eines Prototypen“
  • 1999‐2004 DFG‐Projekt“ Probabilistische Methoden und randomisierte Algorithmen“
  • 1998‐2007 DFG‐Graduiertenkolleg „Angewandte Algorithmische Mathematik“
  • DFG‐Sonderforschungsbereich „Effiziente parallele Algorithmen und Schedules“
  • Projekt „Visualisierung von Ursache‐Wirkungs‐Diagrammen“, EMPA, St. Gallen, Schweiz

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2009 Fellow am Collegium Helveticum
  • seit 2007 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1990 Dissertationspreis des Fachbereichs Mathematik‐Informatik, Universität Bonn
  • 1987 Preis der Deutschen Gesellschaft für Operations Research (DGOR)
  • 1984‐1985 Fulbright Stipendium
  • 1981 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

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