Leopoldina Menü

Leopoldina Home

Mitglieder

Mitgliederverzeichnis | Expertensuche

Prof. Dr.

Angela D. Friederici

Wahljahr: 2000
Sektion: Psychologie und Kognitionswissenschaften
Stadt: Leipzig
Land: Deutschland
CV Angela Friederici - PDF (Deutsch)

Forschung

Angela D. Friederici hat wesentliche Beiträge zur funktionellen Architektur der Sprache und deren neuronalen Grundlagen im erwachsenen und sich entwickelnden Gehirn geleistet. Unter Verwendung verschiedener bildgebender Verfahren gelang ihr die Bestimmung der zeitlichen Struktur der Gehirnaktivität bei Sprachverarbeitungsprozessen, sowie deren funktionelle Neuroanantomie im menschlichen Gehirn. Auf der Basis dieser Studien formulierte sie ein neurokognitives Modell der Sprachverarbeitung welches von großem Einfluss im Gebiet der Psycho- und Neurolinguistik ist. Diese hoch interdisziplinären Arbeiten wurden zum Großteil am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (vormals MPI für Neuropsychologie) in Leipzig durchgeführt, das sie als Gründungsdirektorin mit auf den Weg brachte und welches heute eine Institution von Weltrang ist.

Bild: Max-Planck-Gesellschaft

Werdegang

  • seit 2004 Honorarprofessorin an der Charité Universitätsmedizin Berlin
  • seit 1997 Honorarprofessorin an der Philosophischen Fakultät II der Universität Potsdam
  • 1996-2007 Direktorin des Zentrums für Kognitionswissenschaften (ZfK) am Zentrum für Höhere Studien (ZHS) der Universität Leipzig
  • seit 1995 Honorarprofessorin an der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig
  • seit 1994 Gründungsdirektorin, Wissenschaftliches Mitglied und Mitglied im Kollegium, Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung in Leipzig (seit 2004 Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften)
  • 1993-1994 Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Psychologie an der Freien Universität Berlin
  • 1991-1994 C4-Universitätsprofessorin an der Freien Universität Berlin für Allgemeine Psychologie
  • 1989-1991 C3-Universitätsprofessorin an der Freien Universität Berlin für das Fachgebiet Psychologie (Schwerpunkt Kognitionswissenschaft)
  • 1988 Forschungsaufenthalt an der University of California San Diego (USCD), Center for Cognitive Science, La Jolla, CA, USA
  • 1986 Habilitation im Fach Psychologie (Venia legendi) an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 1984-1985 Université René Descartes, Laboratoire de Psychologie Experimentale, Paris, Frankreich1980 Diplom im Fach Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1979-1989 Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, Niederlande
  • 1978-1979 Post-Doc am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Department of Psychology, Cambridge, MA, USA und am Aphasia Research Center, V.A. Medical Center und Department of Neurology, Boston University School of Medicine, MA, USA
  • 1976 Promotion im Fach Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1975-1980 Studium der Psychologie in Bonn
  • 1974-1978 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Rheinischen Landesklinik für Sprachgestörte, Bonn
  • 1970-1976 Studium der Germanistik, Romanistik und Sprachwissenschaften in Bonn und Lausanne (Schweiz)

Funktionen

  • seit 2014 Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft
  • seit 2012 Vorsitzende der Wissenschaftliche Kommission der Einsteinstiftung Berlin
  • 2011-2012 Stellvertretende Vorsitzende der wissenschaftliche Kommission der Einsteinstiftung Berlin
  • seit 2010 Vertreterin der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion in der Wissenschaftlichen Kommission zur Überprüfung von Leitungsfunktionen Wissenschaftlicher Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft
  • seit 2009 Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der nicht-universitären Forschungseinrichtungen in der Gesundheitsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • 2006-2009 Mitglied des Senatsausschusses für Forschungsplanung der Max-Planck-Gesellschaft
  • 2006-2009 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rates der Max-Planck-Gesellschaft
  • 2005-2007 Vizepräsidentin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • 2003-2010 Mitglied des Gesundheitsforschungsrats des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • seit 2003 Mitglied des Intersektionellen Ausschusses der Max-Planck-Gesellschaft
  • 2002-2009 Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft
  • 1996-2001 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1994-1998 Mitglied des Vorstands der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2011 Carl-Friedrich-Gauß-Medaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG)
  • 2011 Ehrendoktorwürde der Universität Mons, Belgien
  • 2010-2011 Forschungsstipendium des Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences at Stanford University, Stanford, USA
  • 2010 Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2007 Mitglied der Academia Europaea
  • 1999-2000 DaimlerChrysler-Stipendium am Wissenschaftskolleg zu Berlin
  • 1997 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1993 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • 1990 Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
  • 1987-1989 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1979-1981 Forschungsstipendium der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG) am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, Niederlande

KONTAKT

Leopoldina

Archiv


Emil-Abderhalden-Str. 35
06108 Halle (Saale)

Tel. 0345 - 47 239 - 122
Fax 0345 - 47 239 - 139
E-Mail archiv @leopoldina.org

Expertensuche

Academia Net

Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen bei AcademiaNet – eine Initiative der Robert Bosch Stiftung.