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Prof. Dr.

Jürgen Osterhammel

Wahljahr: 2012
Sektion: Kulturwissenschaften
Stadt: Konstanz
Land: Deutschland
CV Juergen Osterhammel - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Geschichte der europäischen Expansion, Geschichte Chinas, transkulturell vergleichende Geschichte, Globalgeschichte

Jürgen Osterhammel hat früh seine historischen mit seinen sozialwissenschaftlichen Interessen verknüpft, ergänzt durch eine besondere Hinwendung zu China. Nach der Veröffentlichung von drei Büchern zur neueren chinesischen Geschichte befasste er sich vor allem mit der Geschichte der europäischen Expansion sowie der Bedeutung Asiens im Denken der europäischen Aufklärung.

Außerdem wurde er zu einem der Pioniere der transkulturell vergleichenden, später der globalen Geschichte in Deutschland. Er begleitete diese neue Richtung durch programmatische und historiographiegeschichtliche Aufsätze und legte 2009 eine viel beachtete Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts vor. Er ist als leitender Herausgeber an einer mehrbändigen Weltgeschichte beteiligt, die seit 2012 in einer amerikanisch-deutschen Parallelausgabe erscheint. Weitere Interessensgebiete sind der interkulturelle Transfer von Ideen sowie europäische Musik in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Werdegang

  • seit 1999 Professor für Neuere und neueste Geschichte an der Universität Konstanz
  • 1997 Übernahme eines Ordinariats am Institut Universitaire des Hautes Études Internationales in Genf, Schweiz
  • 1990-1997 C3-Professur an der Fernuniversität Hagen
  • 1990 Habilitation für Neuere und neueste Geschichte am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg
  • 1980 Promotion an der Universität Kassel
  • Postgraduate-Studium an die London School of Economics and Political Science
  • Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg/Lahn

Funktionen

  • seit 2012 Mitglied des Kuratoriums der Volkswagen-Stiftung
  • seit 2012 (zuvor bereits 2004-2008) Mitglied des Fachkollegiums Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • seit 2010 Mitglied im Fachbeirat des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt(Main
  • seit 2009 Mitglied des Preisträger-Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • 2007-2011 Mitglied im Vorstand des Exzellenzclusters 16 "Kulturelle Grundlagen von Integration"
  • 2003-2010 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Historischen Instituts Washington

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2017 Mitglied im Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste
  • 2014 Sigmund Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa
  • 2012 Gerda Henkel-Forschungspreis
  • seit 2012 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2010 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • seit 2010 Korrespondierendes Mitglied im Ausland der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse
  • 2009 NDR-Sachbuchpreis
  • seit 2004 Mitglied der Academia Europaea London
  • 2001 Anna Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs zu Berlin
  • seit 2000 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • 1999 Gleim-Literaturpreis der Stadt Halberstadt

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