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Prof. Dr.

Otmar D. Wiestler

Wahljahr: 2001
Sektion: Pathologie und Rechtsmedizin
Stadt: Berlin
Land: Deutschland
CV Otmar Wiestler - Deutsch (pdf)

Forschung

Otmar D. Wiestlers Forschungsschwerpunkte sind die Neuropathologie zentralnervöser Tumoren, die molekulargenetischen Grundlagen der Tumorentstehung im Nervensystem, neurale Stammzellen sowie die rekonstruktive Neurobiologie. Darüber hinaus leistete er bedeutende Beiträge zur molekularen Neuropathologie fokaler Epilepsien.

Otmar D. Wiestler absolvierte seine wissenschaftliche Laufbahn an den Universitäten Freiburg, San Diego und Zürich. Von 1992 bis 2003 leitete er das Institut für Neuropathologie der Universität Bonn. Dort war er auch Leiter des Deutschen Hirntumorreferenzzentrums, Sprecher des Sonderforschungsbereichs 400 sowie medizinischer Geschäftsführer der LIFE & BRAIN GmbH. Von 2004 bis 2015 war er Vorsitzender des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), seit 2015 ist er Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Werdegang

  • seit 2015 Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • 2004-2015 Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg
  • 2002-2003 Medizinischer Geschäftsführer der Life & Brain GmbH, Bonn
  • 1994-2003 Leiter des Deutschen Hirntumorreferenzzentrums in Bonn
  • 1992-2003 Professor für Neuropathologie und Leiter des Instituts für Neuropathologie an der Universität Bonn
  • 1990 Habilitation an der Universität Zürich, Schweiz
  • 1984 Promotion zum Dr. med. an der Universität Freiburg
  • 1975-1981 Studium der Humanmedizin an der Universität Freiburg

Projekte

  • seit 2011 Koordinator des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung
  • 2007-2011 Mitglied der Gründungskommission des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen
  • 2004-2008 Koordinator des Brain Tumor Network im Nationalen Genomforschungsnetzwerk

Funktionen

  • 2007-2012 Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • seit 2006 Kuratoriumsmitglied der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
  • seit 2004 Vorstandsmitglied der Deutschen Krebshilfe
  • 1996-2004 Mitglied des Medizinischen Beirats der Deutschen Krebshilfe
  • 1996-2004 Mitglied des Forschungsbeirats Pathologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2008 Günther Bastert-Innovationspreis
  • 2005 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
  • 2004 Deutscher Krebspreis     
  • seit 2001 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

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