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Prof. Dr.

Peter Scholze

Wahljahr: 2017
Sektion: Mathematik
Stadt: Bonn
Land: Deutschland
CV Peter Scholze - Deutsch (pdf)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Mathematik, Arithmetisch-algebraische Geometrie, Langlands-Vermutung

Peter Scholze ist ein deutscher Mathematiker und forscht an der Schnittstelle zwischen Arithmetischer Algebraischer Geometrie und der Theorie der Automorphen Formen. 2012 wurde Scholze im Alter von 24 Jahren als Professor an die Universität Bonn berufen. Bei seiner Berufung verzichtete die Universität Bonn auf eine Habilitation, da Scholze in seiner Master- und Doktorarbeit aufsehenerregende Durchbrüche gelangen.

Peter Scholze hat sich besonders durch seine Forschung zu den Langlands-Vermutungen ausgezeichnet. Robert P. Langlands zeigte, dass es zwischen verschiedenen Gebieten der Mathematik Verbindungen geben müsse. Diese Verbindungen sollten helfen, ungelöste Probleme von einem Teilgebiet der Mathematik in ein anderes zu „übersetzen“, um sie letztlich zu lösen. Daraus ergaben sich zahlreiche Vermutungen, die als „Langlands-Programm“ bekannt wurden. Scholze nutzte geometrische Methoden, um Teile dieser Vermutungen zu beweisen.

Foto: Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach gGmbH (MFO) - CC BY-SA 2.0 DE

Werdegang

  • seit 2018 Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik Bonn
  • seit 2012 Professor für Mathematik (Hausdorff-Professur beim Exzellenzcluster), Universität Bonn
  • 2011-2016 Fellow des Clay Mathematics Institute in Cambridge, USA
  • 2012 Promotion über das Thema „Perfectoid Spaces“
  • 2007-2012 Studium der Mathematik an der Universität Bonn

Projekte

  • seit 2011 Transregioprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Galoisdarstellungen, endliche und gemischte Charakteristik“
  • seit 2011 DFG-Transregioprojekt „Perioden und Periodenbereiche“
  • seit 2011 DFG-Transregioprojekt „Shimuravarietäten“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2018 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
  • seit 2017 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 2017 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 2017 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
  • 2016 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2016 EMS-Preis der European Mathematical Society
  • 2016 Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • 2016 Fermat-Preis der Universität Toulouse
  • 2015 Ostrowski-Preis der Ostrowski-Stiftung (Universität Basel)
  • 2015 Frank Nelson Cole Prize für Algebra der American Mathematical Society
  • 2014 Clay Research Award des Clay Mathematics Institute, Cambridge, USA
  • 2013 SASTRA Ramanujan Preis der Shanmugha Arts, Science, Technology & Research Academy in Thanjavur, Indien
  • 2012 Prix Peccot des Collège de France
  • 2005 Goldmedaille bei der Internationalen Mathematikolympiade

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