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Prof. Dr.

Peter Propping

Wahljahr: 2001
Sektion: Humangenetik und Molekulare Medizin
Stadt: Bonn
Land: Deutschland

Forschung

Peter Propping hat die Humangenetik im gleichnamigen Institut, das er von 1984 bis 2008 an der Universität Bonn geleitet hat, systematisch zur ätiologischen Krankheitsforschung sowie zur Krankheitsprävention eingesetzt. Als einer der ersten nach der NS-Zeit hat er die Forschung auf dem Gebiet der psychiatrischen Genetik in Deutschland wieder etabliert.

Seine Arbeitsgruppe hat in Zusammenarbeit mit der genetischen Epidemiologie Krankheitsgene für die bipolar affektive Störung chromosomal kartiert. Diese Arbeiten haben die Universität Bonn zu einem international sichtbaren Standort der Analyse genetisch komplexer Krankheiten gemacht. Daneben hat Propping gezeigt, dass Risikopersonen für eine der verschiedenen Formen des erblichen Darmkrebs mit Hilfe systematischer Früherkennung vor einem frühen Tod bewahrt werden können.

Werdegang

  • seit 2008 Seniorprofessor für Humangenetik, Universität Bonn
  • 1995 Facharzt für Humangenetik
  • 1994-1996 Prorektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1990-1992 Dekan der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1984-2008 Professor für Humangenetik und Direktor des Instituts für Humangenetik, Universität Bonn
  • 1980-1983 Heisenberg-Stipendiat am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und am Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg
  • 1976 Habilitation für Humangenetik, Universität Heidelberg
  • 1970-1980 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Humangenetik, Universität Heidelberg
  • 1970 Dissertation in der Pharmakologie, Freie Universität Berlin
  • 1968-1970 Medizinalassistent
  • 1962-1968 Studium der Humanmedizin, Freie Universität Berlin

Funktionen

  • seit 2010 Mitglied des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2010-2013 Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Krebshilfe
  • seit 2008 Mitglied des Senats der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2008-2013 Mitglied des Hochschulrats der Universität Bonn
  • 2006-2008 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
  • 2005-2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses des Gesundheitsforschungsrats des BMBF
  • seit 2004 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer
  • 2004-2008 Vorsitzender des Fachausschusses für Versorgung, Deutsche Krebshilfe
  • 2004-2008 Gewählter DFG-Gutachter
  • 2004 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 400
  • 2003-2004 Vorsitzender des Medizinischen Beirats der Deutschen Krebshilfe
  • 2001-2013 Vorstandsmitglied der Deutschen Krebshilfe
  • 2001-2008 Mitglied im Projektkomitee des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN)
  • 2001-2007 Mitglied des Nationalen Ethikrats
  • 1999-2008 Mitglied im Direktorium des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften
  • 1999-2012 Sprecher des DKH-Verbundprojekts „Familiärer Darmkrebs“
  • 1997-2003 Mitglied des Medizinischen Beirats der Deutschen Krebshilfe
  • 1996-2004 Sprecher des Graduiertenkollegs der DFG „Pathogenese von Krankheiten des Nervensystems“
  • 1994-2004 Vorstands-Mitglied des Sonderforschungsbereichs 400
  • 1993-2013 Sachverständiger im Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen
  • 1991-1997 Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms „Genetische Faktoren bei psychiatrischen Erkrankungen“
  • 1990-1998 Gewählter DFG-Gutachter

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2014 Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
  • 2011 Karl-Heinrich Bauer-Gedächtnismedaille der Deutschen Krebsgesellschaft
  • 2005 Emil-Kraepelin-Professor für Psychiatrie am MPI für Psychiatrie München
  • 2004 Lifetime Achievement Award der International Society of Psychiatric Genetics
  • 2004 Johann-Georg-Zimmermann-Preis
  • 2004 Honorarprofessor der Universität Nanjing/China
  • 2003 Mendel-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 2002 Honorarprofessor des Jiangsu Institute of Cancer Research Nanjing
  • 2001 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, seit 2008 Nationale Akademie der Wissenschaften, Halle (Saale)
  • 1993 Hans-Jörg-Weitbrecht-Preis für biologisch-klinische Psychosenforschung
  • 1983 James Shields Memorial Award for Twin Research in Behavioural Genetics

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