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Wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung bevölkerungsweiter Längsschnittstudien

Demografische, sozioökonomische und wissenschaftlich-technologische Entwicklungen verändern unsere Gesellschaft. Bevölkerungsweite Längsschnittstudien zu Personen, Haushalten und Betrieben messen solche Veränderungen über große Zeiträume hinweg. Sie sind ein wissenschaftliches Instrument, mit dem die langfristigen Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf individueller wie kollektiver Ebene beobachtet und verstanden werden können. Zugleich bilden sie eine Grundlage für politische Planungs- und Steuerungsprozesse, etwa im Gesundheitswesen, im Bildungssystem, in der Sozialpolitik oder in der Arbeitswelt.

Die Stellungnahme diskutiert die Voraussetzungen für erfolgreiche Längsschnittstudien im Hinblick auf Infrastruktur, Organisation und Methoden. Sie gibt Antworten auf die Frage, wie relevante Erkenntnisse wirkungsvoll an Politik und Gesellschaft vermittelt werden können. Sie zeigt Perspektiven für Längsschnittstudien in Deutschland, um sie auf höchstem wissenschaftlichem Niveau erhalten, adäquat nutzen, nachhaltig finanzieren und innovativ fortentwickeln zu können.

Beteiligte Institutionen

  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
  • Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech

Sprecher der Arbeitsgruppe

  • Prof. Dr. Axel Börsch-Supan ML, Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München
  • Prof. Dr. Johannes Siegrist, Institut für Medizinische Soziologie, Universität Düsseldorf

Mitglieder der Arbeitsgruppe

  • Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld ML, Department of Political and Social Sciences (SPS), European University Institute, Florenz, Italien
  • Prof. Dr. Monique Breteler, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Bonn
  • Prof. Dr. Josef Brüderl, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter, Institut für Soziologie und Demographie, Universität Rostock
  • Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • Prof. Dr. Karl-Ulrich Mayer ML, Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Berlin
  • Prof. Dr. Beatrice Rammstedt, Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS), Mannheim
  • Prof. Dr. Gert G. Wagner, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

ML = Mitglied der Leopoldina

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Constanze Breuer

Referentin der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesellschaft

Tel. 0345 - 47 239 - 872
Fax 0345 - 47 239 - 839
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