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Arbeitsgruppen

Quantentechnologie

Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Quantentechnologie sein. Für die meisten Menschen ist diese Technologie bisher nur ein Schlagwort aus dem Bereich der Science Fiction. Es ist deshalb erforderlich, den Sachzusammenhang darzustellen und auf dieser Basis Empfehlungen für die Weiterentwicklung dieses Forschungsfeldes vorzustellen.

Quantentechnologie macht sich das Phänomen der Verschränkung von Quantenzuständen zunutze. Eine wichtige Anwendung ist zum Beispiel die Quantenkommunikation oder die Benutzung von Quantenkorrelationen zur Verschlüsselung bei der Informationsübertragung. Kommerzielle Verschlüsselungsmaschinen, die auf der Grundlage der Quantenmechanik basieren, kann man heute schon erwerben. Eine weitere Entwicklung wäre der Quantencomputer. Mit seiner Hilfe ließen sich mathematische Probleme wie die Faktorisierung von Zahlen effektiv lösen.

Die Arbeitsgruppe wird das Potential der Quantentechnologie aufzeigen. Dabei werden die Grundlagen analysiert und mögliche Auswirkungen wie zum Beispiel der Datenschutz diskutiert werden. Darüber hinaus wird die Arbeitsgruppe die Bedeutung der Quantentechnologie für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland benennen.

Beteiligte Institutionen

  • Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften
  • Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
  • Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech

Sprecher der Arbeitsgruppe

  • Prof. Dr. Wolfgang Schleich ML
    Universität Ulm

Mitglieder der Arbeitsgruppe 

  • Prof. Dr. Markus Arndt
    Universität Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Markus Aspelmeyer
    Universität Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Manfred Bayer
    Technische Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Tommaso Calarco
    Universität Ulm
  • Prof. Dr. Harald Fuchs ML
    Universität Münster
  • Prof. Dr. Elisabeth Giacobino
    Université Paris, Frankreich
  • Dr. Markus Grassl
    National University of Singapore, Sinpaopre
  • Prof. Dr. Peter Hänggi ML
    Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl
    Deutsches Museum München und Technische Universität München
  • Prof. Dr. Ingolf-Volker Hertel
    Max-Born-Institut und Humboldt Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Susana Huelga
    Universität Ulm
  • Prof. Dr. Bernhard Keimer
    Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart
  • Prof. Dr. Jörg P. Kotthaus ML
    Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Gerd Leuchs
    Universität Erlangen-Nürnberg
  • Prof. Dr. Ueli Maurer
    Eidgenössiche Technische Hochschule ETH Zürich, Schweiz
  • Prof. Dr. Tilmann Pfau
    Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Martin B. Plenio
    Universität Ulm und Imperial College, London, Großbritannien
  • Prof. Dr. Ernst Maria Rasel
    Universität Hannover
  • Prof. Dr. Ortwin Renn
    Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Christine Silberhorn ML
    Universität Paderborn
  • Prof. Dr. Jörg Schmiedmayer
    Universität Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Doris Schmitt-Landsiedel
    Technische Universität München
  • Prof. Dr. Kurt Schönhammer
    Universität Göttingen
  • Dr. Philip Walther
    Universität Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Emo Welzl
    Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich, Schweiz
  • Prof. Dr. Roland Wiesendanger ML
    Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Stefan Wolf
    Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich, Schweiz
  • Prof. Dr. Anton Zeilinger ML
    Universität Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Peter Zoller ML
    Universität Innsbruck, Österreich

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