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Arbeitsgruppen

Schutzimpfungen

Aktualisierung der Stellungnahme aus dem Jahr 2008

Impfungen sind nach wie vor eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Durch Impfung konnten in der Vergangenheit zahlreiche Infektionskrankheiten, insbesondere Masern, Mumps, Röteln, Kinderlähmung, Diphtherie und Tetanus, weitgehend zurückgedrängt werden. Für die großen Seuchen HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose oder Hepatitis C stehen dagegen noch keine Impfstoffe zur Verfügung. Ausgehend von einem Symposium zum Thema Schutzimpfungen am 8. November 2010 überarbeitet die Arbeitsgruppe die Stellungnahmen und Empfehlungen der Leopoldina aus dem Jahr 2008.

Die Stellungnahme greift unter anderen folgende Punkte auf:

  • aktueller Stand der biomedizinischen Forschung und der Forschung zur Entwicklung neuer Impfstoffe
  • Zulassungverfahren und –voraussetzungen und Impfempfehlungen
  • Effektivitäts- und Kosten-/Nutzenbewertung von Impfungen
  • Aufgabe und Interessen von Wissenschaft, Politik und Industrie
  • Bildungs- und Ausbildungsanforderungen
  • Wissen und Einstellungen zu Infektionen und Schutzimpfungen in der Bevölkerung

Beteiligte Institution

  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Sprecher der Arbeitsgruppe

Mitwirkende in der Arbeitsgruppe

  • PD Dr. Cornelia Betsch, Universität Erfurt, Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Science
  • Prof. Dr. Klaus Cichutek, Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel
  • Prof. Dr. Werner Goebel ML, Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene  und Medizinische Mikrobiologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk ML, Institut für Virologie, Philipps-Universität Marburg
  • Prof. Dr. Gérard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
  • Prof. Dr. Anja Mehnert, Department für Psychische Gesundheit, Selbständige Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Sektion Psychosoziale Onkologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr Thomas Mertens, Institut für Virologie, Universitätsklinikum Ulm
  • Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter ML, Friedrich-Löffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
  • Prof. Dr. Andreas Radbruch ML, Deutsches Zentrum für Rheumatische Erkrankungen
  • Dr. Klaus Stöhr, Novartis Vaccines and Diagnostics
  • Prof. Dr. Lothar-Heinz Wieler ML, Präsident Robert-Koch-Institut, Berlin

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Kathrin Happe

Referentin, Stellvertretende Leiterin der Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft

Tel. 0345 - 47 239 - 862
Fax 0345 - 47 239 - 839
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