Leopoldina Home

Wissenschaftsjahre

Wissenschaftsjahr 2012 – „Zukunftsprojekt Erde“

Wissenschaftsjahr 2012 – „Zukunftsprojekt Erde“

Das Motto des Jahres 2012 lautete „Zukunftsprojekt Erde“ und stand im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Das Thema Nachhaltigkeit im Sinne einer Verpflichtung auf ein ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit kann nur in der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Disziplinen systematisch verstanden werden. Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde hat dafür ein hervorragendes Dialogforum geschaffen, das die Nationale Akademie der Wissenschaften mit öffentlichen Diskussionsveranstaltungen genutzt hat.

Eine dieser Veranstaltungen richtete den Blick darauf, was nachhaltiges Handeln für das Zusammenleben in demokratischen Gesellschaften bedeutet. Welche Konsequenzen hat die Idee der Nachhaltigkeit für unsere traditionellen Vorstellungen von Gerechtigkeit? In der Diskussion wurden sozialwissenschaftliche Analysen der Folgen ökologischer Veränderungen mit geisteswissenschaftlichen Reflexionen über den Wandel in unserem Denken über Mensch, Gesellschaft und Natur verknüpft. So wird eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema „Nachhaltigkeit im Spannungsverhältnis zu Freiheit und Gerechtigkeit“ angeregt und der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gefördert.

In der Diskussionsveranstaltung am 17. Oktober 2012 in Halle stellten zwei renommierte Experten in Impulsreferaten ihre Sichtweisen auf das Konzept der Nachhaltigkeit vor. Diese Positionen wurden dann in einem moderierten Gespräch diskutiert. Im Anschluss war das Publikum eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.

Fishbowl-Diskussion am 6. Juli 2012. Bild: © Markus Scholz für die Leopoldina.

Fishbowl-Diskussion am 6. Juli 2012. Bild: © Markus Scholz für die Leopoldina.

„Fishbowl”-Diskussionen

Daneben führt die Leopoldina gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig Diskussionsveranstaltungen im „Fishbowl“-Format in der Reihe „Wissenschaft kontrovers“ durch. Diese Reihe beleuchtet aktuelle Themen, die für die Gesellschaft von unmittelbarem Interesse sind. Während der Leopoldina-Nacht am 6. Juli 2012 setzten sich in einer solchen „Fishbowl“ Experten und Bürger mit der Frage „Was darf die Wissenschaft?“ auseinander. Am 19. Dezember 2012 diskutierte eine Fishbowl-Runde in Magdeburg wissenschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte und konkrete Konsequenzen der Energiewende im Land Sachsen-Anhalt.

Zurück

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Elmar König

Leiter der Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft, Leiter Berliner Büro

Tel. 030 - 203 8997 - 460
Fax 030 - 203 8997 - 409
E-Mail elmar.koenig @leopoldina.org