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Nachricht | 5. September 2017

Antibiotika-Resistenzen bleiben Herausforderung für die Zukunft

Antibiotika-Resistenzen bleiben Herausforderung für die Zukunft

Foto: newrossosh - Fotolia.com

Einer stetig zunehmenden Zahl von Infektionen durch Antibiotika-resistente Bakterien stehen immer weniger neue Antibiotika gegenüber. Eine Arbeitsgruppe der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Leopoldina beschäftigte sich mit Lösungsansätzen. Auch dadurch ist das Wissen über die Herausforderungen beim Thema Antibiotika im gesellschaftlichen Bewusstsein stärker angekommen. Zukünftig muss jedoch konsequent an weiteren Maßnahmen gearbeitet werden, so die Autoren des Diskussionspapiers „Antibiotika-Forschung – 5 Jahre danach“.

 

Das Diskussionspapier greift den Diskurs nach der im Jahr 2013 veröffentlichten Stellungnahme „Antibiotika-Forschung: Probleme und Perspektiven“ auf. In der Zwischenzeit hat der Runde Tisch zur Antibiotika-Forschung Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammengebracht und Lösungsansätze für fehlende Antibiotika und zunehmende Antibiotika-Resistenzen erarbeitet. Ergebnisse davon flossen zum Beispiel in die Deutsche Antibiotika-Resistenz-Strategie ein, wurden im „Pharmadialog“ der Bundesregierung angesprochen und waren Kernthemen der G7- und G20-Gipfel (2015 und 2017).

Das vorgelegte Diskussionspapier zieht Bilanz und benennt konkrete Verbesserungen auf dem Gebiet. Zusätzlich werden Lösungsansätze für eine bessere Forschung und stärkere Aufklärung in Medizin und Öffentlichkeit im Papier ausformuliert.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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