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Nachricht | Mittwoch, 24. Mai 2017

Maßnahmen für eine gesicherte Energieversorgung

Maßnahmen für eine gesicherte Energieversorgung

Bild: Fotolia - Michael Dankert

Das Energiesystem wird immer vernetzter, digitaler und dezentraler. Das macht es flexibel aber auch angreifbar. Neben Hackerangriffen können Hitzewellen, Überschwemmungen und Rohstoffengpässe die Energieversorgung gefährden. Wie das Energiesystem der Zukunft möglichst krisenfest gestaltet werden kann, hat eine Arbeitsgruppe der Initiative Energiesysteme der Zukunft (ESYS) untersucht. Die Stellungnahme „Das Energiesystem resilient gestalten“ fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Ist ein technisches System resilient, fällt es bei Störungen nicht komplett aus, sondern erhält die wesentlichen Funktionen aufrecht. Resiliente Energiesysteme bleiben auch bei schweren Störungen funktionsfähig oder können rasch wieder hergestellt werden.

Die ESYS-Stellungnahme schlägt Maßnahmen vor, um die Energieversorgung langfristig zu sichern. So könnten Blackouts in einer Region besser kompensiert werden, wenn mehrere unterschiedliche Technologien zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Auch die Steuerung der Netze mit unterschiedlicher Software schützt vor Cyberattacken, die damit nicht so leicht auf andere Systeme übergreifen können.Zur Stellungnahme hat die Arbeitsgruppe zusätzlich eine Analyse mit Szenarien für mögliche Bedrohungen der Energiesysteme und deren Prävention veröffentlicht.

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