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Nachricht | Donnerstag, 03. März 2016

Leopoldina-Vizepräsident Martin Lohse wird Vorstandsvorsitzender des Max-Delbrück-Zentrums

Leopoldina-Vizepräsident Martin Lohse wird Vorstandsvorsitzender des Max-Delbrück-Zentrums

Martin J. Lohse. Foto: Markus Scholz für die Leopoldina

Der Vizepräsident der Leopoldina, Martin J. Lohse, Professor und Vorstand des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Würzburg, wird Vorsitzender des Vorstandes und wissenschaftlicher Direktor des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Berlin. Lohse wurde vom Aufsichtsrat des MDC bestellt. Er wird das Amt am 1. April antreten.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde im Januar 1992 auf Empfehlung des Wissenschaftsrats gegründet, um molekulare Grundlagenforschung mit klinischer Forschung zu verbinden. Es wurde nach dem Physiker, Biologen und Nobelpreisträger Max Delbrück benannt. Als neuer Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Max-Delbrück-Centrums wird Martin J. Lohse zudem Mitglied des Vorstands des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG). Das BIG ist eine gemeinsame Einrichtung der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des MDC und widmet sich der biomedizinischen Forschung.

Martin J. Lohse (Jahrgang 1956) studierte Medizin und Philosophie an den Universitäten Göttingen, London und Paris und wurde 1981 in Göttingen promoviert. Nach der Habilitation für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Heidelberg im Jahr 1988 war er zunächst Research Associate und Assistenzprofessor am Howard Hughes Medical Institute der Duke University, Durham, USA, und danach Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Biochemie Martinsried. Seit 1993 hält er den Lehrstuhl für Pharmakologie an der Universität Würzburg und ist seit 2001 Sprecher des DFG-Forschungszentrums für experimentelle Biomedizin „Rudolf-Virchow-Zentrum“ an der Universität Würzburg.

Zu Lohses Forschungsschwerpunkten zählen die Rezeptorphysiologie, die Rezeptorpharmakologie und die Molekularbiologie der Rezeptorfunktion. Seine Forschungen sind vielfach ausgezeichnet worden. So erhielt er 1999 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist seit 2013 Mitglied der Academia Europea. Martin J. Lohse ist seit dem Jahr 2000 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie und seit 2009 Vizepräsident der Akademie.

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