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Nachricht | Dienstag, 4. April 2017

Ärztliches Handeln zwischen Erwartung und Wirklichkeit

Ärztliches Handeln zwischen Erwartung und Wirklichkeit

Bild: lenetsnikolai - Fotolia

In der Begegnung zwischen Arzt und Patienten treffen die individuellen Erwartungen an ärztliches Handeln häufig auf eine widersprüchliche Realität. Das ärztliche Selbstverständnis deckt sich nicht unbedingt mit dem Bild, das Patienten leitet. Darüber diskutieren Mediziner, Gesundheitswissenschaftler, Historiker und Philosophen auf dem Leopoldina-Symposium „Ärztliches Handeln – Erwartungen und Selbstverständnis“ vom 7. bis 8. April an der Universität Rostock.

Erwartungen an ärztliches Handeln werden sowohl innerhalb der Medizin als auch in Gesellschaft und Politik formuliert. Die entsprechenden Rahmenbedingungen sind berufsrechtlich festgelegt. Die moralischen Prinzipien, die das Wohl und die Selbstbestimmung des Patienten in den Vordergrund stellen, treffen aber auf die vielschichtige Wirklichkeit des medizinischen Betriebs.

Das Symposium betrachtet die verschiedenen Aspekte ärztlichen Handelns in historischer Perspektive, für unterschiedliche Kulturen sowie für Lebensanfang und -ende. Die Teilnehmer widmen sich auch der Frage, auf welche Erwartungen das ärztliche Selbstverständnis heutzutage von Seiten der Patienten und angesichts wirtschaftlicher Erfordernisse, bürokratischer Richtlinien und politisch-rechtlicher Eckpunkte trifft.

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Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
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