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Nachricht | Dienstag, 11. Juli 2017

Wie Stress unter die Haut geht

Wie Stress unter die Haut geht

Foto: MG - Fotolia

Stress hinterlässt Spuren, die sich bis auf die molekulare Ebene auswirken. Wie sich traumatische Erfahrungen langfristig in die menschliche DNA „einschreiben“ können und die Funktion von Zellen verändern, das erklärt Elisabeth Binder, Medizinerin und Mitglied der Leopoldina, in ihrem Vortrag am Mittwoch, den 12. Juli, um 18.30 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale).

Traumatische Erfahrungen und Stress sind starke Risikofaktoren für spätere psychiatrische Erkrankungen wie Angst- und Depressionsstörungen. Solche Ereignisse können langfristige biologische Effekte haben. Gleichzeitig beeinflussen genetische Unterschiede die Reaktion auf Stress und damit das Risiko, an stressbedingten Erkrankungen zu leiden. Elisabeth Binder geht in ihrem Vortrag auch darauf ein, wie ihre Forschung für die Diagnose und Therapie psychiatrischer Krankheiten genutzt werden kann.

Die Medizinerin und Neurowissenschaftlerin Elisabeth Binder ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und Professorin an der Emory University, Atlanta, USA. In ihrer Forschung untersucht sie das Zusammenspiel von Risikofaktoren der Umwelt und der Genetik in der Entstehung von psychiatrischen Erkrankungen.

Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung des Leopoldina-Symposiums der Klasse III – Medizin, am Donnerstag, 13. Juli 2017.

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Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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