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Nachricht | Donnerstag, 1. Dezember 2016

Leopoldina-Mitglied Manfred Curbach mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet

Leopoldina-Mitglied Manfred Curbach mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet

Manfred Curbach. Bild: Ansgar Pudenz - Deutscher Zukunftspreis

Der Dresdner Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Curbach, Mitglied der Leopoldina, ist gestern als einer der drei Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2016 ausgezeichnet worden. Er erhält die Ehrung gemeinsam mit Prof. Dr. Chokri Cherif und Prof. Dr. Peter Offermann für das Projekt „Das faszinierende Material Carbonbeton - sparsam, schonend, schön”. Das Projekt wurde von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina eingereicht. Der Deutsche Zukunftspreis ist der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation und wurde gestern von Bundespräsident Joachim Gauck an die drei Wissenschaftler überreicht.

Carbonbeton ist ein Verbundwerkstoff, der im Vergleich zu Stahlbeton stabiler und korrosionsfester ist. Deswegen können aus dem Werkstoff schlankere Bauteile hergestellt werden, die eine längere Lebensdauer aufweisen. Das senkt den Rohstoff- und Energiebedarf um die Hälfte. Curbach, Cherif und Offermann haben Carbonbeton entwickelt und zur Anwendungsreife gebracht. 2014 initiierten sie an der Technischen Universität Dresden das Projekt „C3 - Carbon Concrete Composite”, an dem rund 140 Institute und Unternehmen beteiligt sind.

Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert. In diesem Jahr wurde er zum 20. Mal vergeben. Nominiert werden im „Kreis der besten” jedes Jahr drei Forscher-Teams.

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