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Pressemitteilungen

818 Pressemitteilungen
  • Wissenschaft ist international

    Gemeinsame Erklärung der Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutschen Forschungsgemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, des Deutschen Akademischen Austauschdiensts, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und des Wissenschaftsrats

    Freitag, 3. Februar 2017 - Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur in einem offenen, freien und internationalen Diskurs gewonnen werden. Hierfür ist der persönliche Austausch über akademische Disziplinen, Nationen und Kulturen hinweg notwendig. Das vom US-Präsidenten am vergangenen Freitag erlassene Dekret ist eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft. Deutsche Wissenschaftsorganisationen sehen daher das Präsidialdekret mit größter Besorgnis. Es ist kein geeignetes Mittel im notwendigen Kampf gegen Terrorismus und wird den für die wissenschaftliche Zusammenarbeit so wesentlichen internationalen Austausch empfindlich beeinträchtigen.

  • Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition? Diskussion über neue Entwicklungen in der Pflanzenzucht

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, des Deutschen Ethikrates und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Mittwoch, 1. Februar 2017 - Die auch als Genomchirurgie bezeichnete Weiterentwicklung molekulargenetischer Methoden hat eine Debatte ausgelöst, was als „gentechnisch veränderter Organismus“ bezeichnet und entsprechend reguliert werden muss und was nicht. Dies wirft die Frage auf, ob die Gentechnik-Definition im Gentechnikgesetz grundlegend überarbeitet werden muss. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina richtet gemeinsam mit dem Deutschen Ethikrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu diesem Thema eine Diskussions-veranstaltung in Berlin aus.

  • Tiefe Hirnstimulation in der Psychiatrie: Leopoldina-Diskussionspapier zur Weiterentwicklung einer neuen Therapie

    Montag, 23. Januar 2017 - Tiefe Hirnstimulation ist ein Verfahren, bei dem implantierte Elektroden im Gehirn eines Patienten bestimmte Hirnregionen stimulieren und so Krankheitssymptome neurologischer Erkrankungen lindern. Das Verfahren wird bereits erfolgreich zur Besserung von Bewegungsstörungen bei Parkinson- und Dystoniepatienten eingesetzt. Seit einigen Jahren wird Tiefe Hirnstimulation auch bei psychischen Erkrankungen wie Zwangsstörungen und Depressionen angewendet. Im jetzt erschienenen Leopoldina-Diskussionspapier „Tiefe Hirnstimulation in der Psychiatrie. Zur Weiterentwicklung einer neuen Therapie“ weisen die vier Autoren auf die Notwendigkeit hin, evidenzbasierte Erkenntnisse zu Ursache-Wirkungs-Mechanismen der Tiefen Hirnstimulation in der Psychiatrie zu gewinnen. Damit soll die Methode in Richtung eines wissenschaftlich fundierten Therapieansatzes für psychische Erkrankungen weiterentwickelt werden.

  • Jahresempfang zum Thema „Gravitationswellen ‒ von der Vorhersage zur Entdeckung“

    Mittwoch, 18. Januar 2017 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. und der weinberg campus e.V. veranstalten am Freitag, 27. Januar, ihren gemeinsamen Jahresempfang im Hauptgebäude der Leopoldina in Halle (Saale). Das Thema des Abends lautet „Gravitationswellen ‒ von der Vorhersage zur Entdeckung“.

  • Was heilt den modernen Menschen? Podiumsdiskussion beleuchtet Behandlungskonzepte in der Medizin

    Gemeinsame Presseeinladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften der Universität Halle (SFI)

    Dienstag, 3. Januar 2017 - Wie wirken Körper, Geist und Umwelt bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten zusammen? Darüber gibt es sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten unterschiedliche Vorstellungen. Wie prägen diese Vorstellungen das Arzt-Patientenverhältnis, Therapie sowie Therapieerfolg und wie evidenzbasiert sind unterschiedliche Behandlungskonzepte? Diesen Fragen widmen sich Experten bei einer Podiumsdiskussion in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften der Universität Halle (SFI) ausgerichtet.

  • Akademien veröffentlichen gemeinsame Leitsätze für gute wissenschaftliche Publikationspraxis

    Dienstag, 13. Dezember 2016 - Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und der Wissenschaftsjournale steigt kontinuierlich. Wissenschaftler sehen sich in wachsendem Umfang neuer wissenschaftlicher Lektüre in ihrem Fachgebiet gegenüber und sind mit dem Anspruch konfrontiert, im Wettbewerb mit Fachkollegen eigene Ergebnisse sichtbar zu publizieren. Gleichzeitig ist die Einschätzung, welche Zeitschriften seriöse Publikationsorgane sind, zunehmend schwierig, insbesondere für Nicht-Wissenschaftler. Unter der Vielzahl neu gegründeter Online-Zeitschriften finden sich auch sogenannte Pseudo-Journale, deren Auswahl, Redaktion und Begutachtung der eingereichten Beiträge zuweilen intransparent ist oder wissenschaftlichen Standards nicht genügt. Darauf weisen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die französische Académie des sciences und die britische Royal Society hin. Die Akademien haben gemeinsame Leitsätze für hochwertige Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften formuliert. Diese wurden dem EU-Kommissar für Forschung Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas, gestern in Brüssel vorgestellt.

  • Leopoldina-Weihnachtsvorlesung widmet sich dem Thema psychische Gesundheit von Flüchtlingen

    Montag, 5. Dezember 2016 - Gewalterfahrungen durch Krieg, Folter und Flucht hinterlassen nicht nur im Gedächtnis Spuren, sondern verändern auch das Denken, das Fühlen, das Verhalten und sogar die Physiologie eines Menschen. Diese Veränderungen sollen den Organismus für künftige Gefahren fit machen. Wenn die gesamte Belastung zu hoch wird, ist eine positive Anpassung aber nicht mehr möglich, es kommt zu seelischem Leid und Funktionsverlust, so dass Betroffene ihr Dasein in Zivilgesellschaften nicht mehr meistern können. Wege, diesen Menschen zu helfen, zeigen die Psychologen Dr. Maggie Schauer und Prof. Dr. Thomas Elbert in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung der Leopoldina am Dienstag, 13. Dezember 2016 an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) auf.

  • Lizenz-Angebot von Elsevier widerspricht Open Access und fairen Preisen für wissenschaftliches Publizieren

    Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Freitag, 2. Dezember 2016 - Nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen hat der Verlag Elsevier der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ein erstes Angebot für eine bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen vorgelegt. Das Angebot entspricht nach Überzeugung der Allianz nicht den Prinzipien von Open Access und einer fairen Preisgestaltung.

  • Leopoldina verleiht der Mikrobiologin Bärbel Friedrich die Verdienstmedaille

    Mittwoch, 30. November 2016 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt die Mikrobiologin Prof. Dr. Bärbel Friedrich für ihre beispielhaften Verdienste zum Wohle der Akademie, ihr Engagement in der Wissenschaftspolitik und ihre Beiträge auf dem Gebiet der Forschungsethik. Die Wissenschaftlerin erhält die Verdienstmedaille der Akademie. Die Auszeichnung wird ihr im Rahmen der traditionellen Leopoldina-Weihnachtsvorlesung am Dienstag, 13. Dezember 2016, in Halle (Saale) übergeben.

  • Leopoldina-Vorlesung: Wie funktionieren Insektenstaaten?

    Freitag, 25. November 2016 - Insektenstaaten sind faszinierend. Wie gelingt es Ameisen, Bienen oder Wespen, sich in anspruchsvollen Staaten mit Kommunikation und Arbeitsteilung zu organisieren? Nach welchen Regeln funktioniert dieses soziale Leben und wie wissen Wespe oder Biene, was zu tun ist? Diesen Fragen widmet sich der Präsident der Indischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Raghavendra Gadakar, in einer Vorlesung an der Leopoldina am Montag, 5. Dezember in Halle (Saale).

ANSPRECHPARTNER

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Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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