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Europäischer Akademienverbund EASAC feiert zehnjähriges Bestehen in Brüssel – Neue Stellungnahme zur Solarenergie vorgestellt

Der Zusammenschluss der Akademien der Wissenschaften der Europäischen Union – das European Academies’ Science Advisory Council (EASAC) – begeht mit einer Festveranstaltung heute Abend sein zehnjähriges Bestehen im Palais des Académies in Brüssel. Die Festreden halten die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, und der ehemalige Chief Scientific Adviser der britischen Regierung und vormalige Präsident der Royal Society, Lord May of Oxford. In diesem Rahmen wird die neueste EASAC-Stellungnahme an die Institutionen der EU zur konzentrierten Solarenergie vorgestellt.

07.11.11

„EASAC leistet seit zehn Jahren erfolgreiche Arbeit in Sachen wissenschaftsbasierter Politikberatung an die Institutionen der EU. EASAC gibt der europäischen Wissenschaft eine Stimme, die gehört wird. Die wissenschaftlichen Themen sind von europäischer und damit auch von nationaler Bedeutung“, sagt Professor Volker ter Meulen, Mitglied des EASAC-Präsidiums, Immediate Past-Präsident von EASAC und Alt-Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, anlässlich des Jubiläums.

Seit 2001 hat EASAC über 30 wissenschaftsbasierte Empfehlungen in den Themenfeldern Biowissenschaften, Energie und Umwelt erarbeitet und den relevanten Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene – der Europäischen Kommission, dem EU-Parlament und dem Ministerrat – zur Verfügung gestellt. Die nationalen EU-Wissenschaftsakademien sind Mitglied bei EASAC. Seit 2010 wird die EASAC-Geschäftsstelle von der deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle geleitet, vormals wurde sie von der Royal Society in London betreut.

Die aktuelle Stellungnahme von EASAC „Concentrating Solar Power: its contribution to a sustainable energy future“ beschreibt die Potentiale von Solarkraftwerken zu einer nachhaltigen Zukunft der Energie. Eine der Kernaussagen des Papiers ist, dass solarthermische Kraftwerke als zuverlässige Technologie eine wichtige Rolle bei der Umstellung des europäischen Stromnetzes auf erneuerbare Energien spielen können. Im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Quellen lieferten sie Strom nach Bedarf und könnten so das Stromnetz stabilisieren. Die Stellungnahme wurde von führenden europäischen Wissenschaftlern erstellt. Die Leitung der Arbeitsgruppe hatte Prof. Dr. Robert Pitz-Paal, Leiter des Instituts für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Köln.

Weitere Informationen und der Text der Stellungnahme unter: www.easac.eu

Kontakt:
Dr. Christiane Diehl
Executive Director EASAC
E-Mail: christiane.diehl@easac.eu
Tel.: +49 (0) 151 / 58511385

Ansprechpartner

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