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Pressemitteilung | Mittwoch, 14. Juni 2017

Reisen in unerforschte Meerestiefen – Leopoldina lädt zur Langen Wissenschaftsnacht auf den Jägerberg

„Meere und Ozeane“ ist das Leitthema des vielfältigen Programms, mit dem sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina an der Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 23. Juni 2017, in Halle (Saale) beteiligt. Zum Thema des Wissenschaftsjahres 2016/2017 diskutieren Experten mit dem Publikum über nachhaltigen Fischkonsum vor dem Hintergrund der Überfischung der Meere. Das Urania-Wissenstheater zeigt das Puppentheaterstück „Max und die Geheimnisse der Ozeane“ für Kinder ab vier Jahren und die Tiefsee-Lounge lädt zu einer Reise in nahezu unerforschte Lebensräume ein.

Leopoldina-Nacht 2017
Freitag, 23. Juni, 17.00 bis 24.00 Uhr
Jägerberg 1 (gegenüber der Moritzburg)
06108 Halle (Saale)
Shuttlebus-Haltestelle: Friedemann-Bach-Platz

Für ihre jüngsten Besucher hat die Leopoldina das Puppentheater „Urania“ eingeladen. Um 17.15, 18.30 und 19.45 Uhr beginnen 45-minütige Vorstellungen des Stückes „Max und die Geheimnisse der Ozeane“ für Kinder ab vier Jahren. Darin reist die Meeresschildkröte Max mit Oma Mathilde durch die Weltmeere Richtung Galapagos-Inseln. Allerdings hat Oma Mathilde die Ozeane viel schöner in Erinnerung, als es die beiden Schildkröten inmitten eines Strudels aus Plastikmüll nun erleben müssen. Was ist da passiert? Unterstützt von den Zuschauern starten sie ihre Entdeckungsreise.

In der klimatisierten Tiefsee-Lounge werden Filme vom Meeresgrund gezeigt, die von Tauchschiffen aufgenommen wurden. Die Videos, die während Expeditionen des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) in Bremen entstanden, werden um 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr von Albert Gerdes vom Konsortium Deutsche Meeresforschung kommentiert. Anschließend laufen die Filme weiter unkommentiert und die Lounge steht bis in die Nacht Tiefsee-Fans wie auch erholungsbedürftigen Besuchern offen.

Beim Leopoldina-Science Slam um 19.00 Uhr geht es darum, Forschung kompakt und unterhaltsam vorzutragen. Dieses Mal treten drei Wissenschaftlerinnen an und erklären, wie das Alter von Gletschern bestimmt wird, wann man Kiezdeutsch spricht und ob Scheren gegen HIV helfen. Das Publikum entscheidet, welche der jungen Forscherinnen ihr Thema am besten vermittelt hat.

Die Podiumsdiskussion widmet sich ab 21.00 Uhr unter dem Titel „Fisch auf dem Tisch – aber wie lange noch?“ der Überfischung der Meere. Mehr als 60 Prozent der weltweiten Fischbestände sind bereits massiv gefährdet. Ist es eine Lösung, statt Rotbarsch und Seelachs lieber Karpfen und Wels zu konsumieren? Können Aquakulturen die Situation entspannen? Die Expertenrunde lädt das Publikum ein, über nachhaltigen Fischkonsum zu diskutieren.

Zum Abschluss der Leopoldina-Nacht um 22.30 Uhr erläutert die Generalsekretärin, Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug, im Vortrag „Von der Gelehrtengemeinschaft zur Nationalakademie – die Leopoldina im Dienst von Wissenschaft und Gesellschaft“ die Aufgaben und Strukturen der Leopoldina und stellt die Geschichte des Gebäudes auf dem Jägerberg vor.
Im Garten der Leopoldina erwartet die Besucher ein Angebot an Speisen und Getränken, Bänke und Liegestühle laden zum Verweilen ein.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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