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Nova Acta Leopoldina

Medicine at the Interface between Science and Ethics

Bd. 98, Nr. 361

3. Weißenburg-Symposium und Leopoldina-Symposium vom 30. Mai bis 1. Juni 2007

Herausgegeben von Walter Doerfler (Erlangen/Köln), Hans G. Ulrich (Erlangen), und Petra Böhm (Köln)

(2010, 258 Seiten, 31 Abbildungen, 4 Tabellen, 23.95 Euro, ISBN: 978-3-8047-2605-5)

Naturwissenschaft und Theologie/Ethik versuchen mit unterschiedlichen Konzepten, ein Weltbild zu erfassen, das die conditio humana besser zu verstehen erlaubt. Die Fragen sind weit gefasst; endgültige Antworten wird man nicht leicht finden. Gemeinsame Diskussionen über diese Probleme könnten beiden Gebieten Anregungen geben und der Biomedizin im Umgang mit der sehr kritischen Öffentlichkeit helfen. Voraussetzung ist Offenheit gegenüber der anderen Denkweise. Der vorliegende Band behandelt daher aus der Perspektive von Naturwissenschaftlern und Ethikern so verschiedene Themen wie die neuen Herausforderungen an Moral- und Ethikdiskurse durch die jüngsten Fortschritte der Biowissenschaften, die Grenzen der ethischen Reflexion bei den neueren Entwicklungen der Molekularbiologie, die Geschichte der Auffassungen vom „Gen“ und seiner Bedeutung in der Humanbiologie, aber auch die Missverständnisse zwischen den beiden Kulturen der Naturwissenschaften und der Geisteswissenschaften in der Forschung über Lebensprozesse. Dazu kommen Beiträge zur Stammzellproblematik, der Verwendung von Tiermodellen in der Translationsmedizin, über Würde von Zellen in Kultur, Fragen der Pluripotenz von Zellen und der Reprogrammierung von Zellkernen sowie der Bedeutung von Methylierungsmustern für die Epigenetik. Die Beiträge sind in englischer oder deutscher Sprache verfasst.

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