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Editionsgeschichte zur Briefedition Nees von Esenbeck

Das Forschungsprojekt „Briefedition Christian Gottfried Nees von Esenbeck (1776-1858)“ wurde der Leopoldina aufgrund einer Initiative des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Sachsen-Anhalt im Jahr 1992 zugeordnet. Laufzeitende des Projektes war im Dezember 2008.

Nach der Edition des Briefwechsels Nees von Esenbecks mit Johann Wolfgang von Goethe durch Kai Torsten Kanz folgte als Dissertationsprojekt von Johanna Bohley die Bearbeitung einer Auswahl der Korrespondenz Nees von Esenbecks mit Schriftstellern und Verlegern sowie ein Lebensbild des Akademiepräsidenten (s. Publikationen). Die zu Beginn des Editionsvorhabens beschlossene Konzentration auf den botanisch-naturwissenschaftlichen Briefwechsel des Gelehrten mit Kollegen wurde später zugunsten der Herausgabe der amtlichen Korrespondenz mit dem ersten preußischen Kultusminister Karl Sigmund Freiherr von Altenstein aufgegeben.

Erscheinungsweise der Edition

Die Edition erscheint in vier Bänden. Die Bände 1 und 2 der amtlichen Korrespondenz enthalten die Schreiben der Jahre 1817-1821 bzw. 1822-1826 in chronologischer Anordnung. Die Bände 3 und 4 umfassen die Korrespondenz der Jahre 1827-1832 bzw. 1833-1840, ebenfalls chronologisch geordnet. Die Schreiben der amtlichen Korrespondenz werden durch Jahresberichte, Gutachten und Kontextschreiben aus den entsprechenden Jahren ergänzt, die jedem Band in einem Anhang beigefügt sind.

Begleitend zur Edition wurden zwei Symposien organisiert

Vom 20.-21. Juni 2003 fand in Halle das Leopoldina-Meeting „Christian Gottfried Nees von Esenbeck - Politik und Naturwissenschaften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ statt.

Zwei Jahre später wurde vom 9.-11. Juni 2005 in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Botanischen Gartens in Wrocław ein zweites Leopoldina-Meeting unter dem Titel „Christian Gottfried Nees von Esenbeck: Die Bedeutung der Botanik als Naturwissenschaft in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts – Methoden und Entwicklungswege“ durchgeführt.

Die Vorträge beider Veranstaltungen wurden in den Tagungsbänden Acta Historica 43 und Acta Historica 47 veröffentlicht (s. Publikationen).

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

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Projektleiter Studienzentrum

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