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Konferenz „Pathophysiologie von Staphylokokken in der Post-Genom-Ära“

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2. Internationale Konferenz des Sonderforschungsbereichs/Transregio 34

Datum: Sonntag, 11. bis Dienstag, 13. November 2012
Ort: Bildungszentrum Kloster Banz, Kloster-Banz-Straße, 96231 Bad Staffelstein

Das Bakterium Staphylococcus aureus ist überall in der Natur vorhanden, doch eine Besiedlung mit dem Keim führt nicht unbedingt zu einer Erkrankung. Trifft der Erreger allerdings auf günstige Bedingungen, beispielsweise ein geschwächtes Immunsystem, kann er Krankheiten auslösen, darunter harmlose Hautinfektionen, aber auch lebensbedrohliche Infektionen wie Lungenentzündungen oder Sepsis.

Ziel der Konferenz „Pathophysiologie von Staphylokokken in der Post-Genom-Ära“ ist es, zu einem neuartigen, umfassenden Verständnis der Biologie und Pathophysiologie von Staphylokokken zu gelangen. Neben der Erforschung der Gesamtheit der Proteine eines Organismus, der Proteomanalyse, spielen dafür Transcriptomics, Metabolomics, die strukturelle Genomik und die Bioinformatik eine wesentliche Rolle.

In einem Forschungsverbund wurde die Proteomexpertise des Instituts für Mikrobiologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald mit den Erfahrungen von Kollegen der Universitäten Tübingen, Würzburg und Münster auf den Gebieten der Infektionsbiologie und der Pathophysiologie von Staphylococcus aureus verbunden. Die Konferenz soll neueste Ergebnisse der Kooperation aufzeigen und verdeutlichen, dass das neue Zeitalter der Genomforschung zu einem völlig neuen Verständnis der Pathophysiologie von Staphylococcus aureus führen wird, woraus sich in Zukunft neue Behandlungsstrategien ableiten lassen werden.

Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum. Näheres zur Anmeldung und zum Programm erfahren Sie über den Link auf die Website des Symposiums im Kasten rechts.

Wissenschaftliche Vorbereitung: Barbara Bröker (Greifswald) und Leopoldina-Mitglied Michael Hecker (Greifswald)