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Energie

Energie

Deutschland strebt einen ambitionierten Umbau des Energiesystems an: bis zum Jahr 2050 sollen 80 Prozent der erzeugten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Gleichzeitig soll der Gesamtenergieverbrauch im Vergleich zum Jahr 2008 um 50 Prozent sinken. Diese Pläne stellen auch die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist ein wichtiger Impulsgeber bei der Frage nach einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung.

Konsequenzen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse einordnen

Nur mit Transparenz und sozialen Innovationen können technische Innovationen auch wirksam werden. Neben den Natur- und Ingenieurswissenschaften kommt den Sozial- und Geisteswissenschaften eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung eines auf erneuerbare Energieformen ausgerichteten Energiesystems zu. In der Wissenschaftlichen Kommission “Klima-Energie-Umwelt“ diskutieren Expertinnen und Experten, welche  Schlussfolgerungen für die Beratung von Politik und Gesellschaft aus aktuellen Entwicklungen in der Energieforschung zu ziehen sind.

Forschungsbedarf identifizieren

Eine große Vielfalt an Forschungsvorhaben ist im Energiebereich besonders wichtig. Die Ereignisse in Fukushima haben gezeigt, wie schnell sich die Rahmenbedingungen in der Energieversorgung ändern können. Daher wird im „Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm für Deutschland“ betont, dass alle Optionen für die künftige Energieversorgung bereitgestellt werden müssen. Mit der Stellungnahme „Energiepolitische und forschungspolitische Empfehlungen nach den Ereignissen in Fukushima“ wurde das Forschungskonzept weiterentwickelt.

Ergebnisse mit Politik und Gesellschaft diskutieren

Technologische Erfindungen erfahren ihren Wert erst, wenn sie gesellschaftlich akzeptiert werden und sich etablieren. Dies trifft in besonderem Maße auf das Thema Energie zu. Der Dialog mit der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Politik steht  daher im Mittelpunkt unserer Bemühungen, die Energiewende aus wissenschaftlicher Perspektive zu begleiten.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Christian Anton

Referent der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesellschaft

Tel. 0345 - 47 239 - 861
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail christian.anton @leopoldina.org

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