
Forschung lebt vom Querdenken. Unkonventionelle Ideen und auch das Forschen gegen den Mainstream haben vielfach zu unerwarteten Durchbrüchen geführt, deren Tragweite vorher nicht absehbar war. Die Leopoldina analysiert in ihren Stellungnahmen die Chancen, das Potential sowie die Herausforderungen wichtiger Technologien für Politik und Gesellschaft.
Die Technikwissenschaften sind innerhalb der Leopoldina ein vergleichsweise junges Fachgebiet. Aktuell arbeitet im Auftrag von Leopoldina, acatech und der Union der Wissenschaftsakademien eine internationale Arbeitsgruppe an einer Stellungnahme zu den Chancen der Quantentechnologien.
In ihren Stellungnahmen benennt die Leopoldina auch den Bedarf an Forschung und identifiziert Wissenslücken, so zum Beispiel im Bereich der Energieforschung. Gerade in diesem Bereich hat sich gezeigt, dass neue technische Lösungen nur mit neuen sozialen Innovationen wirksam werden und es einer stärkeren Verzahnung mit der Sozial – und Verhaltensforschung bedarf.
Die Leopoldina vermittelt neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Lücken im Forschungsbedarf und Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft in maßgeschneiderten Formaten. Der Präsident der Nationalen Akademie, Prof. Jörg Hacker, berät als Mitglied im „Innovationsdialog zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft“ die Bundeskanzlerin in Fragen der Technologiepolitik.
Referent der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesellschaft
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