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Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Körperliche und seelische Gesundheit sind von herausragender Bedeutung für das menschliche Leben. Daher zählen Medizin und Gesundheit seit jeher zu den Kernthemen der Leopoldina. Die Politik- und Gesellschaftsberatung der Leopoldina greift neue Entwicklungen und Themen in der (bio-)medizinischen Forschung auf. Sie verdeutlicht aus wissenschaftlicher Sicht die Konsequenzen etwa der genetischen Diagnostik, der Personalisierten Medizin und der öffentlichen Gesundheitsvorsorge für Politik und Gesellschaft.

Konsequenzen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse einordnen

In naher Zukunft wird es möglich sein, das gesamte Genom des Menschen zuverlässig und kostengünstig zu sequenzieren. Die Möglichkeiten und Grenzen genetischer Informationen für die Früherkennung und Vermeidung genetisch (mit-)bedingter Krankheiten beleuchtet die Stellungnahme „Prädiktive genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitsprävention”. Die Verwendung genetischer Informationen für die Entwicklung passgenauer Therapien, z.B. bei Krebserkrankungen, aber auch die damit verbundenen ethischen, ökonomischen und rechtlichen Fragen ist Thema der Arbeitsgruppe „Personalisierte Medizin”.

Forschungsbedarf identifizieren

Die ganzheitliche Behandlung von Menschen, deren Leiden nicht mehr auf kurative Therapien anspricht, steht im Zentrum der Palliativmedizin. Diese ist in den letzten Jahren zunehmen in der Gesellschaft angekommen. Ein weiterer Ausbau einer qualifizierten und effektiven  palliativmedizinischen Versorgung bedarf neuer Erkenntnisse, beispielsweise zur Effektivität von Maßnahmen und unterschiedlichen Versorgungsmodellen. Forschungsbedarfe zu identifizieren und diese in einer Forschungsagenda zusammenzuführen steht im Zentrum der Arbeitsgruppe „Palliativmedizin in Deutschland”.

Ergebnisse mit Politik und Gesellschaft diskutieren

In Veranstaltungen, im persönlichen Gespräch und durch Mitwirkung in verschiedenen Gremien, bringt die Leopoldina gesundheitsrelevante Themen in den gesellschaftlichen Diskurs ein. Beispiele sind hier die Promotorengruppe Gesundheit/Ernährung der „Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft”, die die Bundesregierung bei der Umsetzung der Hightech-Strategie berät, oder Veranstaltungen im „Jahr der Gesundheitsforschung”.

Publikationen zum Thema

Stellungnahme „Individualisierte Medizin“ (2014)

Antibiotika-Forschung: Probleme und Perspektiven (2013)

Präimplantationsdiagnostik (PID) – Auswirkungen einer begrenzten Zulassung in Deutschland (2011)

G8-Stellungnahme „Wasser und Gesundheit” (2011)

EASAC-Empfehlung „European public health and innovation policy for infectious disease: the view from EASAC” (2011)

Expertenliste zum Wissenschaftsjahr 2011 „Forschung für unsere Gesundheit”

Prädiktive genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitsprävention (2010)

G8-Stellungnahme „Gesundheit von Müttern und Kindern” (2010)

IAMP-Statement on the health co-benefits of policies to tackle climate change (2010)

EASAC-Empfehlung „Climate change and infectious diseases in Europe” (2010)

FEAM-Statement on Opportunities and Challenges for Reforming the EU Clinical Trials Directive (2010)

Neue Grippe – Wie gefährlich ist das Virus? (2009)

EASAC-Empfehlung „Drug-resistant tuberculosis: challenges, consequences and strategies for control”(2009)

FEAM-Statement on Mental Health Policy Issues (2009)

Schutzimpfungen – Chancen und Herausforderungen (2008)

G8-Stellungnahme „Globale Gesundheit” (2008)

EASAC-Empfehlung ”Combating the threat of zoonotic infections„ (2008)

EASAC-Empfehlung „Impact of migration on infectious diseases in Europe” (2007)

EASAC-Empfehlung „Tackling antibacterial resistance in Europe” (2007)

G8-Stellungnahme „Avian influenza and infectious diseases” (2006)

EASAC-Empfehlung „Vaccines: innovation and human health” (2006)

Empfehlungen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten (2005)

Empfehlungen zur Arzneimitteltherapie im Kindesalter (2005)

EASAC-Empfehlung „Infectious diseases – importance of co-ordinated activity in Europe” (2005)

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Dr. Kathrin Happe

Referentin, Stellvertretende Leiterin der Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft

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Fax 0345 - 47 239 - 839
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