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Ludger Wößmann erhält Gustav-Stolper-Preis

Der Bildungsökonom Ludger Wößmann, Professor an der Universität München, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Mitglied der Leopoldina, hat den Gustav-Stolper-Preis der deutschen Wirtschaftswissenschaftler erhalten.

Ludger Wößmann erforscht die Bedeutung von Bildung für wirtschaftlichen Wohlstand auf individueller und gesellschaftlicher, auf historischer und aktueller Ebene. Er analysiert die Bedeutung des Schulsystems für Effizienz und Chancengerechtigkeit. In seiner Arbeit wendet Wößmann mikroökonometrische Methoden an und führt auch internationale Schülerleistungstests durch.

Ludger Wößmann studierte Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg sowie an der University of Kent in Canterbury (UK). 2001 wurde er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Seit 2004 ist er Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik in München. Wößmann habilitierte sich 2006 in Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität München und erhielt im selben Jahr eine Professur für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Bildungsökonomik am Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2013 ist Ludger Wößmann Mitglied der Leopoldina in der Sektion Ökonomik und Empirische Sozialwissenschaften.

Der Gustav-Stolper-Preis wird vom Verein für Socialpolitik an hervorragende Wirtschaftswissenschaftler vergeben, die mit ihren Forschungsergebnissen wichtige Beiträge zur gesellschaftlichen Diskussion über wirtschaftliche Probleme und Zusammenhänge geleistet haben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen mit Wolfgang Franz, Ernst Fehr und Hans-Werner Sinn drei weitere Mitglieder der Leopoldina.

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