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Prof. Dr.

Thomas J. Jentsch

Wahljahr: 2004
Sektion: Biochemie und Biophysik
Stadt: Berlin-Buch
Land: Deutschland

Forschung

Schwerpunkt seiner Arbeit sind Ionentransportprozesse, wobei ihn Struktur-Funktionsbeziehungen, die physiologische Bedeutung für die Zelle und den Organismus interessieren. Sein besonderes Interesse gilt Erbkrankheiten, die auf Mutationen in Ionenkanalgenen beruhen. Neben menschlichen Erkrankungen generiert und untersucht sein Labor entsprechende Mausmodelle. Thomas Jentsch hat 1990 den ersten spannungsabhängigen Chloridkanal ClC-0 kloniert und die dadurch identifizierte CLC-Genfamilie in Säugetieren und anderen Organismen charakterisiert. Er konnte unter anderem zeigen, daß Mutationen in CLC-Genen menschliche Erkrankungen wie Myotonie, verschiedene Nierenerkrankungen, Osteopetrose und Neurodegeneration verursachen. Neben Chloridkanälen beschäftigt er sich auch mit bestimmten Kaliumkanälen und Kalium-Chlorid-Cotransportern, deren Ausfall er ebenfalls mit Pathologien wie Epilepsie und Taubheit verbinden konnte.

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