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Prof. Dr.

Markus Riederer

Wahljahr: 2004
Sektion: Organismische und Evolutionäre Biologie
Stadt: Würzburg
Land: Deutschland
CV Markus Riederer - Deutsch (pdf)
CV Markus Riederer - Englisch (pdf)

Forschung

Markus Riederer beschäftigt sich mit der Biologie pflanzlicher Oberflächen, insbesondere denen von Blättern und Früchten. Im Zentrum seiner Arbeiten steht die Erforschung von Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und ihrer biotischen und abiotischen Umwelt, bei denen die Kutikula als äußerste Grenzschicht von Blättern und Früchten eine Rolle spielen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind derzeit: (1) die chemische Zusammensetzung und molekulare Struktur der pflanzlichen Wachse, welche die Transportbarriere in der Kutikula ausmachen, (2) die Genetik und Biosynthese dieser Wachse, (3) die Ökophysiologie der kutikulären Transpiration von Pflanzen, (4) die Mechanismen und die Optimierung der Aufnahme von Pflanzenschutzmitteln über die Blätter und (5) die kutikulären Signale, die bei der Interaktion von Pflanzenoberflächen mit Insekten, Pilzen und Bakterien eine Rolle spielen.

Werdegang

  • seit 1994 Professor für Botanik und Direktor des Botanischen Gartens an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1992-1994 Professor für Physiologische Ökologie an der Universität Kaiserslautern
  • 1981-1991 Akademischer Rat am Institut für Botanik und Mikrobiologie an der Technischen Universität München
  • 1990 Habilitation an der Technischen Universität München
  • 1984 Promotion an der Technischen Universität München
  • 1976-1981 Studium  der Biologie an der Technischen Universität und der Ludwigs-Maximilians-Universität München

Projekte

  • 2006-2009 Dean der Graduate School of Life Sciences (Exzellenzinitiative) an der Universität Würzburg
  • 2001-2011 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 567 „Mechanismen der interspezifischen Interaktion von Organismen“, Universität Würzburg
  • 2001-2004 Sprecher des Bayerischen Forschungsverbundes BayFORUV „Erhöhte UV-Strahlung in Bayern“
  • 1996-2000 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 251 „Ökologie, Physiologie und Biochemie von Pflanzen und Tieren unter Stress“, Universität Würzburg

Funktionen

  • seit 2010 Vorsitzender der Kommission für Geowissenschaftliche Hochdruckforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 2003-2012 Mitglied des Auswahlausschusses für den Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung
  • 2002-2005 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Helmholtz Zentrums München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
  • 1999-2003 Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2011 Bundesverdienstkreuz
  • 2005 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1985 Heinz-Maier-Leibnitz-Preis
  • 1999 Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

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