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Prof. Dr.

Joachim Milberg

Wahljahr: 2005
Sektion: Technikwissenschaften
Stadt: München
Land: Deutschland
CV Joachim Milberg - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Rechnerintegrierte Konstruktion und Produktion

Joachim Milberg ist ein deutscher Ingenieur der Fertigungstechnik und Industrie-Manager. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von rechnergesteuerten Produktionsmethoden.

Joachim Milberg hat wesentliche Grundlagen zur Weiterentwicklung der rechnerintegrierten Konstruktion und Produktion geschaffen. Seine Forschungen haben wichtige Impulse zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gegeben. Er brachte mit Industrierobotern und Montagetechnik einen wesentlichen Forschungsschwerpunkt in die Arbeiten des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München ein.

An der TU München begründete er auch die Initiative zum produktionstechnischen Anwenderzentrum in Augsburg. Dort werden neue Produktionsmethoden getestet, bevor sie in die großtechnische Umsetzung gelangen.

Im Anschluss an seine Universitätslaufbahn trat Joachim Milberg in den Vorstand der BMW AG München ein, dessen Vorsitz er 1999 übernahm. Zusätzlich hatte Milberg Aufsichtsratsmandate in mehreren nationalen und internationalen Unternehmen.

In der Wirtschaft ist Milberg dadurch bekannt geworden, dass er die Produktivität und Qualität in den BMW-Fabriken erheblich verbesserte.

Werdegang

  • 2010 Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen
  • 2002-2015 Mitglied des Aufsichtsrats der BMW AG, München, zuletzt Vorsitzender
  • 1998 Honorarprofessor für das Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität München
  • 1993-2002 Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuletzt Vorsitzender
  • 1981-1993 Professor für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität (TU) München
  • 1972-1981 Manager bei der Werkzeugmaschinenfabrik Gildemeister AG
  • 1971 Promotion zum Dr. Ing. an der Technischen Universität (TU) Berlin
  • 1962-1969 Studium der Fertigungstechnik an der Staatlichen Ingenieurschule Bielefeld sowie an der TU Berlin
  • 1959-1962 Ausbildung zum Maschinenschlosser

Funktionen

  • seit 2015 Kuratoriumsvorsitzender der BMW Stiftung Herbert Quandt
  • 2005-2008 Mitglied des Senats der Helmholtz-Gemeinschaft
  • 2002-2009 Gründungspräsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • 2002-2008 Mitglied des Verwaltungsrates und des Senats der Max-Planck-Gesellschaft

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2016 Mitglied der National Academy of Engineering
  • 2012 Georg Schlesinger-Preis
  • 2010 Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
  • 2009 Hanns Martin Schleyer-Preis
  • 2005 Arthur Burkhardt-Preis
  • seit 2005 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2004 Carl Friedrich Gauß-Medaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft
  • 2004 Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Berlin
  • 2003 Ernst Blickle-Preis der SEW-Eurodrive-Stiftung
  • 2002 Bayerische Umweltmedaille für besondere Verdienste um Umweltschutz und Landesentwicklung
  • 2002 Ehrendoktorwürde der University of Cranfield, UK
  • 2001 General Pierre Nicolau Award des College International pour la Recherche en Productique
  • 2001 Bayerischer Verdienstorden
  • 2000 Grashof-Denkmünze des Vereins Deutscher Ingenieure
  • 1996 Ehrendoktorwürde der Universität Hannover
  • 1994 Ehrendoktorwürde der Universität Ljubljana, Slowenien
  • 1994 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1992 Herwart-Opitz-Ehrenmedaille der VDI-Gesellschaft Produktionstechnik
  • 1991 Fritz Winter-Preis
  • 1989 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

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