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Prof. Dr.

Michael Theobald

Wahljahr: 2008
Sektion: Kulturwissenschaften
Stadt: Tübingen
Land: Deutschland

Forschung

Michael Theobald hat sich durch viele wichtige Beiträge auf dem Gebiet der neutestamentlichen Exegese und biblischen Theologie ausgezeichnet, von denen der Großteil am Seminar für Katholische Theologie der Universität Tübingen entstanden sind. Er leistete wichtige Beiträge auf den Gebieten paulinische Briefliteratur und Theologie, Deuteropaulinen, Literatur und Theologie des johanneischen Kreises (Johannesevangelium und Johannesbriefe), frühchristliche Mahlpraxis (im religionsgeschichtlichen Horizont) und ist vor allem durch seine, auch im Blick auf den christlich-jüdischen Dialog zukunftsweisenden Arbeiten zum Römerbrief bekannt.

Die Israel-Kapitel Röm 9-11 wie überhaupt das jüdische Profil der paulinischen Theologie wurden von ihm in wichtigen Studien für eine Erneuerung der christlichen Theologie nach Auschwitz ausgewertet und fruchtbar gemacht. Derzeit beschäftigt ihn die Frage nach dem Antijudaismus im Johannesevangelium im Kontext der Trennungsprozesse zwischen Kirche und Israel.

Werdegang

  • seit 1989 C4-Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen, Deutschland
  • 1985 Annahme des Rufes auf eine C3-Professur für Biblische Theologie (insbesondere Exegese des Neuen Testaments) an der Freien Universität Berlin, Deutschland
  • 1985 Habilitation an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Regensburg mit einer Arbeit zum Johannesprolog
  • seit 1984 Studienrat im Hochschuldienst für „Biblische Einleitungswissenschaften“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bamberg, Deutschland
  • seit 1982 Akademischer Rat in Regensburg, Deutschland

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