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Lise Meitner

Wahljahr: 1926
Sektion: Physik

Forschung

Meitner konnte als erste Frau in Deutschland ab 1926 als Professorin an der Universität arbeiten und lehren. Zusammen mit Otto Hahn erforschte sie die Eigenschaften von Atomkernen und die Energiefreisetzung bei einer Kernspaltung.

Werdegang

  • seit 1947 Leiterin der kernphysikalische Abteilung des Physikalischen Instituts der Königlich Technischen Hochschule Stockholm, Schweden, Gastprofessuren an amerikanischen Universitäten
  • 1926 Außerordentliche Professorin für experimentelle Kernphysik an der Universität Berlin
  • 1922 Habitilation an der Universität Berlin
  • seit 1918 Leiterin der physikalisch-radioaktiven Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Chemie, Berlin
  • seit 1912 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Chemie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin-Dahlem (heute Institut der Freien Universität Berlin)
  • 1912-1915 Inoffizielle Assistentin bei Max Planck
  • 1907 Studienaufenthalt am Chemischen Institut der Universität Berlin
  • 1906-1907 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theoretische Physik an der Universität Wien, Österreich
  • 1906 Promotion im Fach Physik an der Universität Wien, Österreich
  • 1901 ihr Studium der Physik, Mathematik und Philosophie an der Universität Wien, Österreich

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 1966 Enrico-Fermi-Preis
  • 1960 Wilhelm-Exner-Medaille
  • 1957 Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste
  • 1955 Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik
  • 1949 Max-Planck-Medaille
  • 1947 Ehrenpreis der Stadt Wien für Wissenschaft

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