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Eckart Viehweg

Wahljahr: 2009
Sektion: Mathematik
Stadt: Essen
Land: Deutschland

Forschung

Eckart Viehwegs wissenschaftliche Leistungen machten ihn zu einem der renommiertesten Vertreter der Mathematik in Deutschland. Er war Mitherausgeber des "Journal für die reine und angewandte Mathematik". Eckart Viehweg arbeitete vor allem auf dem Gebiet der algebraischen Geometrie. Seine wohl bekanntesten Ergebnisse sind der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz für numerisch effektive invertierbare Garben und die Positivitätssätze für einige direkte Bild-Garben. Zusammen mit Hélène Esnault nutzte er den de- Rham-Komplex, um das Verschwinden der Kohomologie kohärenter Garben aus der Topologie abzuleiten, und beide gaben eine Vielzahl von Anwendungen der Verschwindungssätze. Die Positivitätssätze erlaubten ihm die Konstruktion von quasi-projektiven Moduli-Räumen für eine große Klasse von polarisierten Mannigfaltigkeiten. Kürzlich gelang es ihm, diese Räume in natürlicher Weise zu kompaktifizieren. Außerdem studierte er Differentialformen auf der Basis von Familien von Mannigfaltigkeiten.

Werdegang

  • 1984 Erhalt der C4-Professur an der Gesamthochschule Essen, Deutschland
  • 1982-1984 Heisenbergstipendiat
  • 1975-1982 Assistent an der Univeristät Mannheim, Deutschland
  • 1975 Promotion an der Universität Mannheim, Deutschland

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2009 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2003 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis

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