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Prof. Dr.

Dagmar Schipanski

Wahljahr: 1998
Sektion: Technikwissenschaften
Stadt: Ilmenau
Land: Deutschland
CV Dagmar Schipanski - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Festkörperelektronik, Halbleiter, Ethik in der Wissenschaft

Dagmar Schipanski ist eine deutsche Physikerin und Politikerin. Neben ihrer akademischen Karriere engagierte sie sich in unterschiedlichen politischen Ämtern und Funktionen auf Landes- und Bundesebene. Intensiv beschäftigte sie sich mit Forschungs- und Bildungsfragen sowie mit Fragen der Ethik in der Wissenschaft.

Forschungsschwerpunkt von Dagmar Schipanski ist die Festkörperelektronik. Dort beschäftigte sie sich insbesondere mit der Integration von Leistungshalbleitern, der Optimierung von Gassensoren und mit nanoelektronischen Strukturen für Hochfrequenzanwendungen. Ihre Forschungsarbeiten bezogen sich auf Simulation, Herstellung und messtechnische Charakterisierung integrierter Halbleiterbauelemente.

Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer Arbeit sind Ethikfragen in Naturwissenschaften und Technik. Sie veröffentlichte auch dazu zahlreiche wissenschaftliche Beiträge. Unter anderem engagierte sich Dagmar Schipanski in der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Deutschlands.

Werdegang

  • 2011-2015 Rektorin des Studienkollegs zu Berlin
  • seit 2006 Mitglied im Bundesvorstand der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU)
  • 2004-2009 Präsidentin des Thüringer Landtags
  • 2000-2006 Mitglied im Präsidium der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
  • 1999-2004 Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, zeitweise Präsidentin der Kultusministerkonferenz
  • 1999-2000 Vorsitzende des Ausschusses für Kulturfragen im Bundesrat
  • 1999 Kandidatin von CDU/CSU für das Amt der Bundespräsidentin
  • 1995-1996 Rektorin der Technischen Hochschule (TH) Ilmenau
  • 1994-1995 Prorektorin der Technischen Hochschule (TH) Ilmenau
  • 1990-1993 Dekanin der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
  • 1990 Professorin für Festkörperelektronik
  • 1985 Habilitation auf dem Gebiet der Festkörperelektronik
  • 1976 Promotion
  • 1972 Zusatzstudium am Institut für Halbleiter, Sowjetische Akademie der Wissenschaften, Nowosibirsk, Russland
  • 1967-1985 Assistentin und Oberassistentin an der Technischen Hochschule Ilmenau
  • 1967 Diplomingenieurin für Angewandte Physik
  • 1962-1967 Studium der Angewandten Physik an der Technischen Universität Magdeburg

Funktionen

  • seit 2015 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Roman-Herzogs-Instituts, München
  • 2009-2015 Mitglied des Präsidiums der Niedersächsischen Technischen Hochschule
  • seit 2007 Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Martin-Luther-Stiftung, Erfurt
  • seit 2005 Mitglied des Kuratoriums des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie, Ilmenau
  • seit 2003 Vorsitzende der Lennart-Bernadotte-Stiftung, Insel Mainau
  • 2003-2015 Mitglied des „Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau“
  • seit 2001 Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Frankfurt am Main
  • 2001-2007 Mitglied des Internationalen Beirats der Universität der Vereinten Nationen, Tokio, Japan
  • 1998-2003 Mitglied der UNESCO-Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie
  • 1996-1998 Vorsitzende des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik Deutschland
  • 1995-1998 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler
  • 1992-1998 Mitglied des Wissenschaftsrates Deutschland
  • 1991 Gutachterin der EU für wissenschaftliche Programme

Projekte

  • 1997-2002 Projekt „Entwicklung, Implementierung und Verifizierung von Rekombinationsmodellen für Silizium-Halbleiterbauelemente mittlerer und hoher Leistung“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2013 Ehrensenatorin der TU Ilmenau
  • 2011 Hans Olaf Henkel-Preis der Leibniz-Gemeinschaft
  • seit 2010 Ehrenpräsidentin der Deutschen Krebshilfe
  • 2010 Soroptimist International Deutschland Förderpreis
  • 2004 Ehrendoktorwürde der Slowakischen Technischen Universität Bratislava
  • 2002 Courage-Preis
  • seit 2000 Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • 1999-2015 Senatorin der Deutschen Nationalstiftung, Hamburg
  • 1999-2011 Senatorin der Max-Planck-Gesellschaft, München
  • 1999-2010 Präsidentin der Deutschen Krebshilfe
  • 1999 Frau des Jahres
  • 1999 Arthur-Burkhard-Preis, Stuttgart
  • seit 1998 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 1998 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin
  • 1998-2003 Mitglied der UNESCO-Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie
  • seit 1996 Mitglied der Akademie Gemeinnütziger Wissenschaften, Erfurt
  • 1996 Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

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