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Prof. Dr.

Bernd-Olaf Küppers

Wahljahr: 1999
Sektion: Wissenschaftstheorie
Stadt: München
Land: Deutschland
CV Bernd-Olaf Küppers - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Theorie der Entstehung und Evolution des Lebens, Biologische Informationstheorie, Chaostheorie, Wissenschaftstheorie, Verhältnis von Natur- und Geisteswissenschaften

Bernd-Olaf Küppers ist ein deutscher Physiker, Philosoph und theoretischer Biologe. Er beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Naturwissenschaft und der Wissenschaftsphilosophie im Grenzbereich von Physik, Chemie und Biologie. Sein Forschungsinteresse gilt einem breiten Spektrum an Problemstellungen, die sich um die grundlegende Frage nach dem Ursprung und der Entwicklung des Lebens drehen.

Zu Beginn seiner Forscherkarriere beschäftigte er sich von 1969 bis 1971 mit relativistischer Astrophysik und forschte zu Modellen supermassiver Sterne. Von 1971 bis 1976 untersuchte er auf dem Gebiet der Molekularbiologie Prozesse von molekularer Selbstorganisation und präbiotischer Evolution. Auf dem Gebiet der theoretischen Biologie arbeitete er von 1976 bis 2015 zu informationstheoretischen Grundlagen des Ursprungs und der Evolution des Lebens.

Von 1994 bis 2015 forschte er zudem zur Meta-Theorie der strukturellen Wissenschaften und von 1996 bis 2015 zur Theorie semantischer Information. Seit 2015 arbeitet Küppers auf dem Gebiet von semantischer Information in komplexen Systemen.

Werdegang

  • 2008-2012 Gründungsdirektor des Frege Centre for Structural Sciences, Universität Jena
  • 1996-1998 Direktor des Instituts für Philosophie an der Universität Jena
  • 1994 Professor für Naturphilosophie an der Universität Jena
  • 1993 Dozent für Philosophie, Universität Heidelberg
  • 1971-1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen

Funktionen

  • 2003-2005 Dekan der Klasse Geisteswissenschaften der European Academy of Sciences and Arts
  • 2002-2005 Senatsmitglied der European Academy of Sciences and Arts

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2004 Mitglied der Academia Europaea, London, UK
  • seit 2003 Ehrenmitglied des Centre of Philosophy der National Academy of Sciences, Buenos Aires, Argentinien
  • seit 2002 Korrespondierendes Mitglied der Académie Européene des Sciences, des Arts et des Lettres, Paris, Frankreich
  • 2000-2005 Mitglied der European Academy of Sciences and Arts, Salzburg, Österreich
  • seit 1999 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1999 Ehrendoktorwürde der Nagaoka University of Technology, Nagaoka, Japan
  • 1999 Externes Mitglied des Human Studies Centre der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1993 Distinguished Visiting Professor of the Japanese Government
  • 1991 Woitschach-Forschungspreis

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