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Prof. Dr.

Nikolaus Pfanner

Wahljahr: 2000
Sektion: Biochemie und Biophysik
Stadt: Freiburg (Br.)
Land: Deutschland
CV Nikolaus Pfanner - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Zellforschung, Proteinherstellung, Proteinverkehr, Mitochondrien

Nikolaus Pfanner ist ein Mediziner mit Schwerpunkten in der Biochemie und der Zellbiologie. Der zentrale Fokus seiner Arbeit liegt auf der Erforschung von Mitochondrien.

Zudem analysiert er, wie rund eintausend verschiedene Mitochondrien-Proteine an ihr Ziel gelangen, welche Bindungen dabei entstehen und wie diese wieder gelöst werden. Pfanner entdeckte dabei sogenannte molekulare Pförtner, Schleusen und Verkehrspolizisten, die diese Prozesse steuern und überwachen. Störungen der Mitochondrien können zu schweren Krankheiten wie etwa des Nervensystems und der Muskulatur führen.

Werdegang

  • seit 1992 C4-Professor und Direktor am Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Freiburg
  • 1990 Habilitation für Physiologische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
  • 1988-1989 Forschungsaufenthalt am Department of Molecular Biology, Princeton University, USA
  • 1987-1992 Arbeitsgruppenleiter im Sonderforschungsbereich „Molekulare Grundlagen der Biogenese von Zellorganellen“ an der LMU München
  • 1985-1986 Postdoktorand an der LMU München
  • 1984-1985 Promotion am Institut für Physiologische Chemie, LMU München
  • 1978-1984 Studium der Medizin an der LMU München

Funktionen

  • 2009-2011 Präsident der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie
  • seit 2002 Vorsitzender der Forschungskommission der Medizinischen Fakultät Universität Freiburg
  • seit 2000 Editor „Biochimica et Biophysica Acta“
  • seit 2000 Mitglied im Editorial Board, „Biological Chemistry“
  • seit 2000 Mitglied im Editorial Board, „EMBO Reports“
  • seit 1999 Mitglied im Editorial Board, „EMBO Journal“
  • seit 1999 Editor „Reviews of Physiology, Biochemistry and Pharmacology“
  • seit 1999 Mitglied im Fachbeirat der Max-Planck-Forschungsstelle „Enzymologie der Proteinfaltung“, Halle (Saale)
  • 1999-2001 Mitglied im Editorial Board „Journal of Biological Chemistry“
  • seit 1998 Mitglied im Editorial Board „Current Biology“
  • seit 1996 Mitglied im Editorial Board „Membrane Biology“
  • seit 1996 Fachgutachter für Biochemie, DFG
  • 1996-2001 Mitglied im Editorial Board, „European Journal of Biochemistry“
  • 1996-2000 Vorsitzender des DFG-Fachausschusses „Biologische Chemie und Biophysik“
  • seit 1995 Gründungssprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 388 „Zelluläre Funktionen dynamischer Proteinwechselwirkungen“, Universität Freiburg

Projekte

  • seit 2015 DFG-Projekt „Rolle von Membran-Kontaktstellen für den Transport von Vorstufenproteinen in Mitochondrien“, Teilprojekt im Sonderforschungsbereich (SFB) 746
  • seit 2011 DFG-Projekt „Die Maschinen für Sortierung und Assemblierung von Proteinen der mitochondrialen Außenmembran“, Teilprojekt im SFB 746
  • 2007-2017 Beteiligter Wissenschaftler im DFG-Exzellenzcluster „BIOSS Zentrum für Biologische Signalstudien - von der Analyse zur Synthese“
  • 2007-2010 DFG-Projekt „Reaktionsketten zur Steuerung von Import und Assemblierung von Proteinen des mitochondrialen Intermembranraums“, Teilprojekt im SFB 746
  • 2006-2017 Beteiligter Wissenschaftler der DFG-Graduiertenschule „Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin“
  • 2001-2003 DFG-Projekt „Präprotein-Translokasen der mitochondrialen Innenmembran und des Intermembranraums“, Teilprojekt im SFB 388
  • 1995-2006 Sprecher des SFB 388 „Zelluläre Funktionen dynamischer Proteinwechselwirkungen“
  • 1995-2006 DFG-Projekt „Import und Assemblierung mitochondrialer Außenmembranproteine“, Teilprojekt im SFB 388

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2015 Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 2015 Otto-Warburg-Medaille
  • 2014 Feldberg-Preis, Feldberg-Foundation
  • 2014 Stein and Moore Award, Protein Society USA
  • seit 2013 Mitglied der Hector Fellow Academy
  • 2012 Hector Wissenschaftspreis, Hector Stiftung
  • 2008 Landesforschungspreis Baden-Württemberg
  • 2007 Forschungspreis der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 2005 Mitglied der Academia Europaea
  • 2004 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
  • 2004 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, DFG
  • 2002 Max-Planck-Forschungspreis für internationale Kooperation
  • seit 2000 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • seit 1994 Mitglied der European Molecular Biology Organization (EMBO)
  • 1991 Förderpreis (Habilitationspreis), Ludwig-Maximilians-Universität München

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