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Prof. Dr.

Alfred Wittinghofer

Senator der Sektion Biochemie und Biophysik

Wahljahr: 2001
Sektion: Biochemie und Biophysik
Stadt: Dortmund
Land: Deutschland
CV Alfred Wittinghofer - Deutsch (pdf)

Forschung

Fred Wittinghofer hat sich sein ganzes wissenschaftliches Leben mit Struktur-Funktionsbeziehungen von GTP-bindenden Proteinen beschäftigt. Er hat gezeigt, wie sie als molekulare Schalter funktionieren und wie sie ihre biologische Funktion durch Interaktion mit Regulatoren und Effektoren ausüben. Eine der am meisten beachteten Beiträge waren die Arbeiten über das Onkoprotein Ras. Er konnte zeigen, wie das Protein in 3D aussieht and wie es mit „downstream“ Komponenten  und mit dem GTPase-Aktivierenden-Protein (GAP) interagiert. Er konnte auch zeigen, warum onkogene Mutanten von Ras nicht mehr abgeschaltet werden können. Viele weitere Proteine dieser Superfamilie wie Ran, Rap, Rho, Arl und Septins wurden untersucht und deren Struktur, Funktion und Biochemie aufgeklärt.

Werdegang

  • seit 2009 Emeritusarbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund
  • 1994 Honorarprofessor für Biochemie an der Fakultät für Chemie der Ruhr-Universität Bochum
  • 1993 Direktor der Abteilung Strukturelle Biologie am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund
  • 1992 Habilitation an der Universität Heidelberg
  • 1980 Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg
  • 1974-1979 Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg
  • 1971-1973 Postdoc  an der University of North Carolina, USA
  • 1971 Promotion am Deutschen Wollforschungsinstitut in Aachen
  • 1963-1968 Studium der Chemie an der TH Aachen

Funktionen

  • seit 2011 SAB des EU-Projekts Syscilia
  • seit 2010 Mitglied des Woman in Science-Komitees der EMBO
  • 2010-2012 Chairmen Board of Trustees des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS), Dortmund
  • seit 2008 Scientific Advisor des VIB (Vlaamse Instituute voor Biotechnologie), Belgien
  • seit 2007 SAB des Spanischen Nationalen Krebs-Instituts (CNIO)

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2011 ERC Advanced Grant 2011
  • 2003 Otto-Warburg-Medaille der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V.
  • 2003 Deutscher Krebspreis der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
  • 2002 Richard-Kuhn-Medaille der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)
  • 2001 Louis-Jeantet Preis für Medizin
  • 1998 Felix Hoppe-Seyler Lecturer
  • 1997 Nathan O. Kaplan Memorial Lecture, Universität von Kalifornien, San Diego, USA
  • 2007-2009 President der Deutschen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM)
  • 2009 Fellow der European Academy of Cancer Sciences
  • 2008 Ehrenmitglied der Japanischen Biochemischen Gesellschaft
  • 2006-2007 Obmann und Senator der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 2002 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
  • 2001 Mitglied der Academia Europaea
  • 2001 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1995 EMBO-Mitglied

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