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Pressemitteilung | Donnerstag, 12. Mai 2016

Daten – Rohstoff der Zukunft? Robert Bosch Stiftung und Leopoldina schreiben Journalisten-Fortbildung zum Thema Digitalisierung aus

Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Robert Bosch Stiftung

Das Datenvolumen verdoppelt sich weltweit alle zwei Jahre. Was bedeutet diese Wissensexplosion? Wie vollzieht sich der Wandel zur Informationsgesellschaft? Die große gesellschaftliche Relevanz des Themas Digitalisierung spiegelt sich auch in den Medien wider: Über Klimamodelle, selbstfahrende Autos oder das Internet der Dinge wird inzwischen nicht nur im Wissenschaftsressort, sondern auch in den Politik- und Wirtschaftsnachrichten berichtet. An die dort arbeitenden Journalistinnen und Journalisten richtet sich das fünfte Journalistenkolleg „Tauchgänge in die Wissenschaft“ der Robert Bosch Stiftung und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit vier Seminaren innerhalb von zwei Jahren.

Das Potenzial der Digitalisierung zeigt sich zum Beispiel beim autonomen Fahrzeug, in der Modellierung von Klimaveränderungen, oder in der individualisierten Medizin. Zugleich werden mittels Big Data neue Technologien, Produktionssysteme und Arbeitsprozesse entwickelt. All dies erfordert Speicher-, Rechen- und Analysetechnologie ebenso wie Regularien und Gesetze zum Umgang mit Daten in einer vernetzten Welt. Wie verändert die digitale Revolution unseren Lebens- und Berufsalltag?

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen über zwei Jahre lang in vier Seminaren zum Thema „Daten – Rohstoff der Zukunft?“ auf rund 50 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die inhaltliche Konzeption des Programms geht wesentlich auf Prof. Dr. Thomas Lengauer zurück, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken. In Saarbrücken findet vom 24. bis 26. November das Auftaktseminar statt. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Streitgesprächen erfahren die Journalisten mehr über den aktuellen Stand der Informationswissenschaften und diskutieren Fragen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung immer größerer Datenmengen in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft. Sie erleben in ausgewählten Forschungsinstitutionen, wie Spitzenforschung funktioniert. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein Stipendium in Höhe von bis zu 3.000 Euro für Reisen zu Fachkonferenzen und eigene Recherchen.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit.

Die Leopoldina ist Deutschlands Nationale Akademie der Wissenschaften. Sie berät die Gesellschaft und die Politik unabhängig und wissenschaftsbasiert in relevanten wissenschaftlichen Fragen und zur Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen. Ihre Expertise beruht auf der Exzellenz ihrer annähernd 1.500 Mitglieder weltweit.

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