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Zentrum für Wissenschaftsforschung

Forschungsprojekte zu Internationalen Wissenschaftsbeziehungen

Forschungsprojekte zu Internationalen Wissenschaftsbeziehungen

Foto: Adobe Stock / Andrey Burmakin

Von China bis zur europäischen Wissenslandschaft der 1920er Jahre: Wissenschaft kennt keine nationalen Grenzen. Sie ist per se international angelegt. Dies gilt seit der Antike, über das Zeitalter der großen naturwissenschaftlichen Entdeckungen hinweg, bis in die Gegenwart. In den Forschungsprojekten dieses Forschungsfeldes wird der wissenschaftliche Austausch über die Grenzen hinweg untersucht. Ein Fokus liegt dabei auch auf der spezifischen Rolle der Akademien im Kontext internationalen Austauschs.

Europäische Akademien im Ersten Weltkrieg 1924-1924

Die Entwicklung der Wissenschaften im Ersten Weltkrieg, insbesondere der Chemie, hat in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit in der wissenschafts- und fachhistorischen Forschung gefunden. Wenig bis nichts indes ist bekannt über die Rolle der wissenschaftlichen Akademien und Forschungsverbünde. Mehr

Deutsche Naturwissenschaftler in Südamerika: Hermann Burmeister und die „wissenschaftliche Urbanisierung“ Argentiniens

Die deutschen Naturwissenschaftler und Leopoldina-Mitglieder Hermann Burmeister und Johann Friedrich Theodor Müllerhaben für die Etablierung und Institutionalisierung naturwissenschaftlicher Forschungen, vor allem in der Biologie und Zoologie, in Südamerika entscheidende Bedeutung. Sie trugen insbesondere zu einer spezifisch südamerikanischen Variante des von Ernst Haeckel  in Deutschland vermittelten Darwinismus bei. Mehr

Der Amazonas- und Andenraum und die Weltordnung des 19. Jahrhunderts

Wie wirken Regionen und lokale Perspektiven auf die Entstehung globaler Weltordnungen? Dieser Frage geht das Projekt „Wissen – (Um-)Welt – Aktanten. Translokale Perspektiven aus dem Amazonas- und Andenraum für eine empirische Globalgeschichte des 19. Jahrhunderts“ nach. Für die Europäer war das Amazonasbecken seit dem 16. Jahrhundert Inbegriff der „Neuen Welt“, der Andenraum hingegen prägte im 19. Jahrhundert den Diskurs über die Stellung Amerikas in der Welt und damit auch des Verhältnisses von „Neuer“ und „Alter Welt“. Mehr

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Prof. Dr. Rainer Godel

Leiter der Abteilung Zentrum für Wissenschaftsforschung

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