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Frankreich

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Die Leopoldina und die Académie des sciences fördern mit ihren Aktivitäten den kontinuierlichen Diskurs zu aktuellen Entwicklungen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Außerdem engagieren sich beide Partner gemeinsam in der internationalen Politikberatung, beispielsweise im Rahmen der Erarbeitung von Stellungnahmen für die G7- und G20-Gipfel. Grundlage der engen und freundschaftlichen Zusammenarbeit bildet ein im Jahr 2012 unterzeichnetes Partnerschaftsabkommen.

Die Leopoldina pflegt schon seit langer Zeit enge Kontakte zu Frankreich. Bereits 1679 wurde das erste französische Mitglied, der Mediziner Charles Patin, in die Leopoldina gewählt. Heute hat die Leopoldina ca. 50 Mitglieder aus Frankreich.

Die Leopoldina und die Académie des sciences veranstalten in regelmäßigen Abständen Symposien in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Die Themenfelder der stets hochrangig besetzten Symposien reichen von den Geisteswissenschaften – zum Beispiel zur Rolle europäischer Akademien im ersten Weltkrieg (gemeinsam mit der britischen Royal Society) – über die Medizin bis hin zu den Natur- und Technikwissenschaften.

Beide Akademien engagieren sich außerdem immer wieder gemeinsam in der Politikberatung. Ein Beispiel hierfür ist die gemeinsame Erarbeitung von Stellungnahmen im Vorfeld der G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Unter der Federführung der Leopoldina haben die Akademien der G20-Staaten 2016/2017 zudem zum ersten Mal eine gemeinsame Stellungnahme für den G20-Gipfel vorbereitet Damit folgten sie dem Wunsch der Bundesregierung, den „Science20“-Dialog zu etablieren, um der Wissenschaft im G20-Prozesse größeres Gewicht zu geben

Nicht nur in größeren internationalen Verbünden, auch bilateral wirken deutsche und französische Partner politikberatend. Beispiele hierfür sind eine gemeinsame Stellungnahme von Leopoldina und Académie des sciences zu Funktionsweise und Organisationsstruktur der Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES; 2012) oder das „Joint Statement on the Energy Transition in France and Germany“, das Leopoldina, acatech, die Académie des sciences und die Académie des technologies anlässlich des Klimagipfels in Paris im Dezember 2015 (COP 21) gemeinsam erarbeiteten und den Regierungen beider Länder präsentierten.

Die Wissenschaftspolitik ist ein weiteres Feld, zu dem die beiden Akademien gemeinsam Stellung beziehen. Ein Beispiel hierfür ist eine Arbeitsgruppe der britischen Royal Society, der Académie des sciences und der Leopoldina, die sich mit der Frage auseinandersetzte, wie – angesichts der Menge der Publikationen in der Wissenschaft – die Qualität wissenschaftlicher Artikel und Zeitschriften gewahrt werden kann.

Veranstaltungen

European Academies in World War I (1914-1925)
Internationales Symposium der Académie des sciences in Looperation mit der Université de Lorraine, basierend auf einem Projekt der Leopoldina, der Académie des sciences und der Royal Society. Metz,  8.-9.6.2017

Deutsch-Französisches Symposium „Aufklärung: gestern, heute, morgen / Les lumières: Hier, aujourd’hui, demain“
Gemeinsames Symposium der Académie des sciences, der Académie des sciences morales et politiques, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina aus Anlass des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrags. Paris, 7.-8.2.2013

Festveranstaltung zum fünfzigjährigen Jubiläum des Elysée-Vertrags (2013)

Projekte

Europäische Akademien im ersten Weltkrieg. 1914-1924
Gemeinsames Projekt der Leopoldina, der Académie des sciences und der Royal Society

CONTACT

Leopoldina

Dr. Ruth Narmann

Stellv. Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen

Phone 030 - 203 8997 - 432
Fax 030 - 203 8997 - 409
E-Mail ruth.narmann @leopoldina.org

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