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Wissenschaftsdiplomatie

Human Rights Committee der Leopoldina

Wissenschaft braucht Freiheit. Das Human Rights Committee der Leopoldina ist Mitglied des International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies, um sich im Rahmen dieses Verbunds weltweit für verfolgte Wissenschaftler einzusetzen.

Das Human Rights Committee (HRC) wurde 2001 gegründet und besteht aus Mitgliedern der Leopoldina aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Vorsitz führt derzeit Professor Hans-Peter Zenner. Im Jahr 2003 trat das HRC dem International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies (H.R. Network) bei, dessen Sekretariat bei den US National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine in Washington D.C. angesiedelt ist.

Im Rahmen des H.R. Network unterstützt das HRC Wissenschaftler und ihre Anwälte in aller Welt, die Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, zumeist durch Briefe an hochrangige Staatsvertreter und in geringerem Maße durch Gefängnisbesuche.

Das HRC veranstaltet in regelmäßigen Abständen das Symposium „Human Rights and Science”, bei dem Menschenrechtsaspekte und bioethische Fragestellungen in der Wissenschaft ebenso diskutiert werden wie Fälle von Wissenschaftlern, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind.

Mitglieder des HRC

  • Prof. Dr. Horst Aspöck, Wien (Österreich)
  • Prof. Dr. Rudolf Cohen, Konstanz
  • Prof. Dr. Bruno Gottstein, Bern (Schweiz)
  • Prof. Dr. Ursula Klein, Berlin
  • Prof. Dr. Brigitte Tag, Zürich (Schweiz)
  • Prof. Dr. Gereon Wolters, Konstanz
  • Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, Tübingen, Vorsitzender

CONTACT

Leopoldina

Dr. Jan Nissen

Referent der Abteilung Internationale Beziehungen

Phone 0345 - 47 239 - 834
Fax 0345 - 47 239 - 839
E-Mail jan.nissen @leopoldina.org