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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis für F. Ulrich Hartl

Der Biochemiker F. Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und Mitglied der Leopoldina, erhält gemeinsam mit Arthur L. Horwich von der Yale School of Medicine (USA) den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2019 für seine grundlegenden Arbeiten zur Proteinfaltung. Die Auszeichnung wird den Preisträgern am 14. März in der Frankfurter Paulskirche überreicht.

Hartl und Horwich haben den Prozess der Faltung von Proteinen erforscht und herausgefunden, dass er bei allen Organismen sehr energieaufwändig ist und von Hilfsmolekülen, sogenannten Chaperonen, vermittelt wird. Proteine benötigen eine bestimmte dreidimensionale Form, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Sind sie falsch gefaltet, können sie verklumpen und den Organismus gefährden.

F. Ulrich Hartl studierte Medizin in Heidelberg, wurde 1985 promoviert und habilitierte sich 1990 in München. Nach Forschungsstationen in New York und am Howard Hughes Medical Institute in den USA ist er seit 1997 Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Die Leopoldina wählte ihn 2002 zum Mitglied in der Sektion Genetik/Molekularbiologie und Zellbiologie.

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis wird jährlich von der Paul Ehrlich-Stiftung vergeben und ist mit 120.000 Euro dotiert. Unter den bisherigen Preisträgern sind weitere Leopoldina-Mitglieder, u.a. Emmanuelle Charpentier (2016), Peter Walter (2012) und Ada Yonath (2007).

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